• DrunkenPirate@feddit.org
    link
    fedilink
    arrow-up
    2
    arrow-down
    27
    ·
    2 days ago

    Das ist es genau, was die meisten Menschen nicht verstehen: Erfolgreiche Menschen warten nicht auf Glück.

    Erfolgreiche Menschen suchen das Glück.

    Du wirst kein erfolgreicher Singersongwriter, wenn du den ganzen Tag im Bandkeller sitzt. Und hoffst, dass du entdeckt wirst. Es ist umgekehrt, die müssen dem Glück auf der Spur sein und jede Gelegenheit nutzen, um es zu provozieren. Sowas nennt sich im Volksmund „hocharbeiten“. Das Mindestmaß dabei ist allerdings Können, denn das Handwerk muss stimmen.

    Aber du hast Recht. Das ist alles ausweglos, deshalb strengt man sich im Leben besser nicht an. Bringt ja alles nichts. Denn wenn, dann muss man ja den ersten Platz haben. Zwei und drei zählen nichts. /s

    • derAbsender@piefed.social
      link
      fedilink
      English
      arrow-up
      8
      ·
      1 day ago

      Also gibst du zu dass Glück der ausschlaggebende Faktor ist?

      Wenn du es nicht provoziert bekommst oder findest ist alles andere egal?

      Du gehst ja sogar soweit und setzt Glück haben mit Hocharbeiten gleich.

      Das ist schon ziemlich delulu.

      • DrunkenPirate@feddit.org
        link
        fedilink
        arrow-up
        2
        arrow-down
        1
        ·
        20 hours ago

        Nein, das hast du falsch verstanden.

        Du kannst Glück haben und du kannst Glück suchen. Dann hast du eben öfters Glück.

        ZB. Ich habe einen gut bezahlten Job. Glück gehabt? Ja.

        Wie habe ich den bekommen? Nicht durch Daraufwarten. Ich habe das Glück gesucht.

        Ich bin mehrfach umgezogen, habe mehrfach studiert (2 Abbrüche), habe mehrfach den Arbeitgeber gewechselt. Das ist mir nicht einfach zugeflogen. Das habe ich erarbeitet/ hochgearbeitet. Und ich habe stets das Glück zugegriffen, das sich mir geboten hat.

        Meine Freunde von früher sind in der Stadt geblieben. Haben nach Studiumsabbruch eine Ausbildung gemacht oder nichts. Haben nicht viel an ihrer Situation ändern wollen. Haben weniger Glück gehabt. Und öfters auch nicht zugegriffen.

        Anderes Beispiel: Ich habe ein Haus. Das haben wir 2013 gekauft. Da gingen die Preise seit 2 Jahren nur bergauf. Viele dachten, lass warten das geht schon wieder runter. Wir haben ein schönes Haus gesehen (zweite das wir angeschaut haben) und dann sofort zugegriffen. Eine Nacht drüber geschlafen. Glück gehabt?

        Ja. Und dieses Glück war möglich, weil ich die Maklerin Sonntags im Stundentakt angerufen habe. Sie war im langen Wochenende und ich der erste, der einen Besuchstermin am Montag hatte. Da haben wir unser Glück provoziert. Ein-zwei Tage später hätten wir kein Glück mehr gehabt. Und im Nach herein war es dann ein doppeltes Glück, weil der Wertzuwachs uns vermögender gemacht hat.

        Das meine ich mit Glück suchen. Ich habe einfach öfters glückliche Situationen gehabt, die ich mir erarbeitet habe/ aktiv war. Und ich habe diese dann auch mutig ergriffen. (Viele Leute scheuen einen Arbeitsplatz und Wohnortwechsel)

        • derAbsender@piefed.social
          link
          fedilink
          English
          arrow-up
          5
          ·
          19 hours ago

          Ist halt Blödsinn dass du dir das erarbeitet hast, du hast schlicht Glück gehabt mehr nicht.

          Du verwechselst survivorship bias mit irgendeiner taktischen Überlegung.

          Dass du mehrere Male ein Studium angefangen hast und Arbeitnehmer durchgewechselt ist keinerlei Leistung und auch kein prärequisit für deine derzeitige Situation. Du hast glück gehabt dass dich ein Arbeitnehmer wollte obwohl dein Lebenslauf aus war und du hast Pech gehabt dass du durch mehrere Stellen gehen musstest.

          Ich hab meinen Job mit dem ich zufrieden bin vom Jobcenter bekommen. Hab kein Studium und auch nur mäßig viele Arbeitnehmer durchgehen müssen.

          Nur weil du irgendwann mal.glück gehabt hast wenn du andauernd auf die schnauze fällst beweist das nicht dass man glück provozieren kann. Es beweist nur dass einige Menschen so Geistesabwesend sind dass sie ihren desaströsen weg glorifizieren und den Zufall den sie ausgesetzt waren eine Bedeutung zumessen wenn es am Ende gut geht.

          Das es am Ende aber ausschließlich glück war und sie auch nach 5, 8 oder 14 Jobs und Studigängen immer noch rumpimmeln könnten, wie es anderen erging - dafür fehlt die Empathie, weil “bei mir funktionierte es.”

          Genauso beim Haus, du hattest Glück dass du keine Maklerin hattest die das als frech wahrnahm und dich dann auf das Abstellgleis stellte.

          Nur weil du es öfters versuchst ändert das gar nichts an Wahrscheinlichkeiten. Es ändert sich nur deine Perspektive auf das was du als ““deine Leistung”” wahrnimmst, offensichtlich.

          • DrunkenPirate@feddit.org
            link
            fedilink
            arrow-up
            2
            arrow-down
            1
            ·
            17 hours ago

            Ich war mit meinen Jobs auch immer „zufrieden“, so wie du. Ich wollte aber mal eine Gehaltserhöhung. Habe ich nie bekommen. Nur durch einen Jobwechsel.

            Ich kenne viele Leute, die Jobs nicht wechseln wegen was-auch-immer-als-Grund-meist-vorgeschoben wird.

            Das ist schön, dass du meinst ich würde es als meine Leistung hinstellen. Ich bin die letzten Jahre auf einige Menschen getroffen, die einen ähnlichen Lebensweg hatten wie ich, aber es eben schlechter hatten.

            Da habe ich mir selbst die Fragen gestellt, warum ich da bin, wo ich bin. Und es sind die Weichen im Leben, die ich anders abgebogen bin. Und dazu gehörte immer auch Mut für Veränderung und der Wille etwas durchzuziehen.

            Den hatte der Eine nicht, der mich immer vollgejammert hat wegen zu viel Arbeit. Gleiches Baujahr, gleicher Jugendort, ähnliches Studium, sehr ähnliche Vita irgendwie. Ich habe ihm relevante Jobpostings der Firma geschickt und Insidertipps, wenn ich die Positionen kannte. Er hat nicht gewechselt. Weil, tja irgendwas war immer.

            Oder der andere, der die gleiche Ausbildung hatte wie ich und dann den technischen Fortschritt nicht mitgemacht hat. Warum auch immer. Muss man ständig am Ball bleiben in meiner Ecke. Der hat inzwischen einen Scheissjob. Seit einem Jahrzehnt.

            Hötte mit auch passieren können. Ich habe dann immer regelmäßig umgelernt.

            Aus deiner Perspektive ist das dann alles nur: Glück gehabt der Eine. Und Pech der Andere.

            Und die Menschen haben keinen Einfluss auf ihr Leben. Sehe ich anders. Ich lebe und gestalte mein Leben gerne selbst. Ist anstrengend, das sehen die Leute dann immer nicht. Weil es heisst ja dann: Der hat einfach nur Glück gehabt.

            • derAbsender@piefed.social
              link
              fedilink
              English
              arrow-up
              1
              ·
              17 hours ago

              Jo Glück ist halt der ausschlaggebende Faktor und das ignorierst du.

              Aber bitte, wenn du deine Persönlichkeit auf Zufall aufbauen willst - Leute wie dich kann man nur schwer dazu bewegen zu erkennen, dass die eigenen Taten, kaum etwas bewirken, weil das eigene Ego, die tatsächliche Bedeutungslosigkeit nicht zu lässt.

              Wenn jemand wie du die eigene Insignifikanz tatsächlich begreifen wird, das passiert dann in der späteren Midlife crisis, wird er entweder zum Mörder oder Selbstmörder, weil buchstäblich alles verloren gegangen ist. Weil es in den Leben dieser Personen, fundamental nur eine Sache gab: man selbst.

              • Quittenbrot@feddit.org
                link
                fedilink
                arrow-up
                2
                ·
                16 hours ago

                Jo Glück ist halt der ausschlaggebende Faktor und das ignorierst du.

                So wie ich den betrunkenen Pirat verstehe, geht es ihm insb um den ‘Mut zur Veränderung’ und den Biss, es am Ende auch durchzuziehen.

                Da würde ich ihm tendenziell schon zustimmen. Ich habe Leute in meinem Umfeld, die sind immer eher den ‘bequemeren’ Weg gegangen und waren immer eher zufrieden mit dem, was sie haben - und ich habe Leute in meinem Umfeld, die ziemlich verbissen in Positionen gestrebt sind, die sie gerne noch erreichen wollten. Zufrieden sind am Ende beide und für mich hat das auch null mit Wertung zu tun. Aber Wille und Mut zur Veränderung und das auf Ziele hinarbeiten würde ich schon entscheidende Faktoren für finanziellen Erfolg nennen.

                • derAbsender@piefed.social
                  link
                  fedilink
                  English
                  arrow-up
                  1
                  ·
                  16 hours ago

                  Natürlich braucht es das, allerdings sowohl auf der einen Seite dann Glück als ausschlaggebenden Faktor auszuschließen und auf der anderen Seite zu sagen dass dieses Durchbeißen reicht um durch Arbeit reich zu werden, nach dem er sowohl zugibt dass er nicht reich ist (aus Gründen) und sich stets weigert die Tatsache anzuerkennen dass man um solche Möglichkeiten zu erhalten sowieso erstmal Glück braucht, ist einfach kindisch und inkohärent.

                  Solche Leute bemerken nur ihre eigenen Privilegien und machen dementsprechend unterpriviligierte Personen für den Faktum der falschen Geburt verantwortlich.

                  Der Betrunkene Pirat ist schlicht etwas schlicht.

                  • Quittenbrot@feddit.org
                    link
                    fedilink
                    arrow-up
                    1
                    arrow-down
                    1
                    ·
                    14 hours ago

                    Ich würde sagen: man braucht auch Glück, aber nicht nur.

                    Nur Glück reicht, wenn du einfach nur die Kohle deiner Eltern erbst, ohne irgendwas dafür machen zu müssen. Aber das hat er ja wohl gerade nicht.

                    nach dem er sowohl zugibt dass er nicht reich ist (aus Gründen)

                    Diese “Gründe” kenne ich nicht. Aber “reich” ist subjektiv. Ein Schulkumpel (alleinerziehende Mutter, vom Vater sitzen gelassen) hat mal gesagt ‘für mich ist jeder reich, der in einem eigenen Haus wohnen kann’. Mindestens für ihn ist der Betrunkene Pirat also schon mal reich, auch wenn der das nicht so sieht.

              • DrunkenPirate@feddit.org
                link
                fedilink
                arrow-up
                1
                arrow-down
                1
                ·
                16 hours ago

                Danke für deine psychologische Untersuchung. Da bin ich weit von entfernt.

                Wenn du ein Leben führen möchtest, in dem du dich als Fremdgesteuert empfindest mit keinem Einfluss auf dein Lebensglück, dann mache es. Wenn du meinst du bist dabei glücklicher zufriedener. Nur gut.

                Ich für meinen Teil möchte und werde so ein Leben nicht führen.

      • DrunkenPirate@feddit.org
        link
        fedilink
        arrow-up
        1
        arrow-down
        1
        ·
        20 hours ago

        Vermögend würde ich es nennen. Reich sind für mich Leute, die nicht mehr arbeiten brauchen und von ihrem Geld leben. Ich muss arbeiten gehen. Aber ich kann mir vieles kaufen ohne über Geld nachdenken zu müssen.

        Und bevor die Neiderei losgeht. Ich bin in einer Sozialsiedlung aufgewachsen in einer Arbeiterstadt. Erster Studierter in der Familie. Habe nichts geerbt und mir das mit Fleiß, Mut und Glück aufgebaut.

          • DrunkenPirate@feddit.org
            link
            fedilink
            arrow-up
            1
            arrow-down
            4
            ·
            18 hours ago

            Warum bist du missgünstig?

            Hast du Angst es selber nicht zu schaffen? Kannst du keine Dinge durchziehen?

            • derAbsender@piefed.social
              link
              fedilink
              English
              arrow-up
              1
              ·
              17 hours ago

              Ich bin nicht missgünstig, ich sehe nur die Welt wie sie ist.

              Natürlich kann ich Dinge durchziehen, ich habe mehr Ausbildungen abgeschlossen, als du Studiengänge abgebrochen hast.

              Ich weiß, wie gesagt, nur um das Chaos des Lebens bescheid, und jede Kontrolle, die sich jemand darüber her fabuliert ist nichts weiter als entweder ein Coping Mechanismus oder in deinem Fall die Grundlage für einen tiefen Fall, wenn der Reality Check kommt.

              Edit:

              Mal ganz davon ab hast du die Frage nicht beantwortet:

              Du glaubst man könne durch Arbeit reich werden, warum bist du es dann nicht?

              • DrunkenPirate@feddit.org
                link
                fedilink
                arrow-up
                1
                ·
                edit-2
                16 hours ago

                Ich kenne die ganzen Studien und Bücher zu dem Thema. Durch Arbeit sls Angestellter wirst du auch nicht reich in Europa. Zu hohe Abgaben.

                Als Unternehmer schon.

                Edit: Und als Beamtenehepaar.

                  • DrunkenPirate@feddit.org
                    link
                    fedilink
                    arrow-up
                    1
                    ·
                    6 hours ago

                    Dann hast du es von Anfang an nicht kapiert: Youtuber, Fussballer und Sänger sind Unternehmer. Das sind keine Angestellten.

                    Die haben eine Unternehmung mit Ziel, eigene Planung, Aktivität und Risiko.