• Quittenbrot@feddit.org
    link
    fedilink
    arrow-up
    2
    ·
    13 hours ago

    Jo Glück ist halt der ausschlaggebende Faktor und das ignorierst du.

    So wie ich den betrunkenen Pirat verstehe, geht es ihm insb um den ‘Mut zur Veränderung’ und den Biss, es am Ende auch durchzuziehen.

    Da würde ich ihm tendenziell schon zustimmen. Ich habe Leute in meinem Umfeld, die sind immer eher den ‘bequemeren’ Weg gegangen und waren immer eher zufrieden mit dem, was sie haben - und ich habe Leute in meinem Umfeld, die ziemlich verbissen in Positionen gestrebt sind, die sie gerne noch erreichen wollten. Zufrieden sind am Ende beide und für mich hat das auch null mit Wertung zu tun. Aber Wille und Mut zur Veränderung und das auf Ziele hinarbeiten würde ich schon entscheidende Faktoren für finanziellen Erfolg nennen.

    • derAbsender@piefed.social
      link
      fedilink
      English
      arrow-up
      1
      ·
      13 hours ago

      Natürlich braucht es das, allerdings sowohl auf der einen Seite dann Glück als ausschlaggebenden Faktor auszuschließen und auf der anderen Seite zu sagen dass dieses Durchbeißen reicht um durch Arbeit reich zu werden, nach dem er sowohl zugibt dass er nicht reich ist (aus Gründen) und sich stets weigert die Tatsache anzuerkennen dass man um solche Möglichkeiten zu erhalten sowieso erstmal Glück braucht, ist einfach kindisch und inkohärent.

      Solche Leute bemerken nur ihre eigenen Privilegien und machen dementsprechend unterpriviligierte Personen für den Faktum der falschen Geburt verantwortlich.

      Der Betrunkene Pirat ist schlicht etwas schlicht.

      • Quittenbrot@feddit.org
        link
        fedilink
        arrow-up
        1
        arrow-down
        1
        ·
        11 hours ago

        Ich würde sagen: man braucht auch Glück, aber nicht nur.

        Nur Glück reicht, wenn du einfach nur die Kohle deiner Eltern erbst, ohne irgendwas dafür machen zu müssen. Aber das hat er ja wohl gerade nicht.

        nach dem er sowohl zugibt dass er nicht reich ist (aus Gründen)

        Diese “Gründe” kenne ich nicht. Aber “reich” ist subjektiv. Ein Schulkumpel (alleinerziehende Mutter, vom Vater sitzen gelassen) hat mal gesagt ‘für mich ist jeder reich, der in einem eigenen Haus wohnen kann’. Mindestens für ihn ist der Betrunkene Pirat also schon mal reich, auch wenn der das nicht so sieht.

        • derAbsender@piefed.social
          link
          fedilink
          English
          arrow-up
          1
          ·
          edit-2
          3 hours ago

          Ich habe auch nirgends behauptet man bräuchte nur Glück.

          Mal ganz davon ab dass du auch sagst glück alleine kann reichen.

          Der Punkt um den es hier Eingangs mal ging war, Arbeit alleine kann reichen. Und das kristallisiert sich immer mehr und mehr selbst unter den proponenten der These als hirnverbrennte Propaganda heraus.

          Ja, nur wenn wir die Anekdoten weg lassen und mal ein klein wenig erwachsen würden, wüssten wir dass reich derjenige ist der sich aussuchen kann ob er arbeitet, weil die Erträge die er aus seinem Besitz erhält ausreichen um seinen Lebensbedarf zu decken.

          Natürlich kann man sich das Leben jetzt schön reden, so wie man auch an den Weihnachtsmann glauben kann, aber das ist halt schlicht kindisch. Und mit Kindern reden ich nicht über das Leben oder Finanzen.

          Edit

          Kinder werden in dieser Welt von den Reichen vergew*ltigt. Aber ich schätze mal die Kinder haben nur nicht richtig gearbeitet, sonst wären sie ja nicht in der Lage :-)