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Ich würde sagen: man braucht auch Glück, aber nicht nur.
Nur Glück reicht, wenn du einfach nur die Kohle deiner Eltern erbst, ohne irgendwas dafür machen zu müssen. Aber das hat er ja wohl gerade nicht.
Diese “Gründe” kenne ich nicht. Aber “reich” ist subjektiv. Ein Schulkumpel (alleinerziehende Mutter, vom Vater sitzen gelassen) hat mal gesagt ‘für mich ist jeder reich, der in einem eigenen Haus wohnen kann’. Mindestens für ihn ist der Betrunkene Pirat also schon mal reich, auch wenn der das nicht so sieht.
Ich habe auch nirgends behauptet man bräuchte nur Glück.
Mal ganz davon ab dass du auch sagst glück alleine kann reichen.
Der Punkt um den es hier Eingangs mal ging war, Arbeit alleine kann reichen. Und das kristallisiert sich immer mehr und mehr selbst unter den proponenten der These als hirnverbrennte Propaganda heraus.
Ja, nur wenn wir die Anekdoten weg lassen und mal ein klein wenig erwachsen würden, wüssten wir dass reich derjenige ist der sich aussuchen kann ob er arbeitet, weil die Erträge die er aus seinem Besitz erhält ausreichen um seinen Lebensbedarf zu decken.
Natürlich kann man sich das Leben jetzt schön reden, so wie man auch an den Weihnachtsmann glauben kann, aber das ist halt schlicht kindisch. Und mit Kindern reden ich nicht über das Leben oder Finanzen.
Edit
Kinder werden in dieser Welt von den Reichen vergew*ltigt. Aber ich schätze mal die Kinder haben nur nicht richtig gearbeitet, sonst wären sie ja nicht in der Lage :-)
Aber sagst du nicht genau das, wenn du schreibst:
Für mich klingt das so, dass du schon der Meinung bist, dass dieser finanzielle Erfolg nur auf Glück, nicht auf Arbeit basiert. Das halte ich für falsch. Denn wie er ja auch schon sagte, kann man sein ‘Glück’ durchaus aktiv beeinflussen, indem man Risiken eingeht, Dinge durchzieht, etc. Das ist die ‘Arbeit’ daran. Nicht ‘Arbeit’ iSv ‘ich mache brav 8h pro Tag, was mein Chef von mir will’, sondern ‘Arbeit’ iSv ‘mir reicht das hier nicht, wie geht es noch besser?’.
Im Fall eines reinen Erbens. Aber davon reden wir hier ja nicht, denn das hat der Pirat ja offenbar nicht getan.
Das kann eine Definition von ‘reich’ sein, ja. Aber lass bitte nicht so tun, als wäre das die einzige. Das wollte ich mit der Anekdote ausdrücken.
Wer macht das? Ich plädiere für einen realistischen Blick auf die Dinge, auch wenn die Versuchung für zugespitzte, emotionalisierte Schwarz-Weiß-Betrachtungen groß ist. So wie das hier btw:
Und hier mal eine Version ohne Paywall.
So kann auch die @rschkri€cher Fraktion versuchen, beim Thema zu bleiben ohne “Reichtum” oder “Arbeit” zu pervertieren.
Falls du mich damit meinen solltest, würde ich dich bitten, dich hier verbal etwas weniger gehen zu lassen. Man darf auch mal unterschiedlicher Meinung sein, ohne dass man gleich die Form verliert.
Was denn? Da steht nur Kauderwelsch. Ist nicht mal ein richtiges Wort. Natürlich kannst du frei entscheiden dass du dich jetzt beleidigt fühlst, aber ich finde das ist nur eine von vielen Möglichkeiten, das zu interpretieren :-)
Edit:
Finde schon dass du ziemlich selbst dran schuld bist wenn du dich jetzt beleidigt fühlst. Hättest auch mehr an dir arbeiten können und darüber stehen können.
Aber nein, der gute Herr oder die werte Dame oder das übertagende Diverse möchte direkt die Meinung des politischen Gegners zensieren, nur weil sie ihm nicht passend ausformuliert ist.
So sei es:
Danke meines glorreichen Einsatzes für die bildungsfernen Massen, die sich nicht in der Lage befinden, eine adäquate Definition von “Arbeit” oder “Reichtum” zu finden und dadurch in selbstverschuldeter Verblendung bewegen, können sich eben diese fanatischen Gläubigen abwenden von ihrer Ideologie der Beliebigkeit und sich zuwenden -dem metaphorischen Licht am Ende des durch stinkende Lügen gepflasterten Tunnels in dem sie verweilten.
Eure Dankbarkeit könnt ihr mir zeigen in dem ihr euch in Gewerkschaften engagiert.
Kannst noch froh sein dass es bei deinen Gefühlen nicht um essen oder heizen geht.
Auweia. Du hast hier schon so viel geschrieben von “solche Diskussionen sollten Erwachsene führen” und dann so was? Sei mir nicht böse, aber ist das das Niveau, auf dem du hier agieren willst?
Das überrascht mich kaum. “Die anderen sind schuld” scheint ja gern genommen zu sein.
Nöö. Ich hab nur keine Lust, dass du dich hier so gehenlässt. Wir bemühen uns hier alle um einen anständigen Umgang miteinander, das kannst auch du.
War das tatsächlich zu subtil für dich?
Oh Boy.
Das ist das Niveau auf dem du dich die ganze Zeit bereits bewegst.
Natürlich kommt man sich da verarscht vor. So fühle ich mich schon die ganze Zeit. Nur, wie gesagt, bei dir geht es jetzt gerade um Befindlichkeiten, aber du argumentierst auf diese Weise, wenn du über anderer Leute Versorgung mit Nahrung und Obdach sprichst.
Bist du ein Satire Account oder tatsächlich…so?
Du checkst wirklich nicht dass du exakt die Art von zerfressen und egoistisch bist von der der Artikel spricht oder?
Mit so einem radikalen Feind der Gesellschaft ist reden zwecklos
All die vielen Worte zeigen mir, dass mein ursprünglicher Appell, sich doch etwas erwachsener in der Diskussion zu zeigen, offenbar angekommen sind. Vielen Dank! :)
Okay ja nicht nirgends, sondern Der Punkt ist.
Ja, aber dann definiert ihr halt schlicht das Problem weg.
Weil in dem Artikel und generell die Erwartung ist dass man durch Arbeit, soll heißen Lohnarbeit reich werden können soll. Wenn ihr das jetzt verneint, dann stimmt ihr nur, erneut, mit und dem Artikel überein. Und weiterhin definiert ihr Glück in Arbeit um und hinein.
Doch, eigentlich geht es um den Erwerb von Reichtum und wie das funktioniert und in Deutschland ist Erben der mit Abstand gängigste Weg an Reichtum zu gelangen.
Und da ihr versucht den Begriff der Arbeit zu entwerten, werde ich weiterhin den Begriff der Arbeit stärken: Arbeit ist nicht “Risiken eingehen” oder das sehr vage “Dinge durchziehen”. Klos putzen ist Arbeit. Löcher buddeln ist Arbeit. Tische bauen ist Arbeit. Einer Gala beiwohnen und mit dem richtigen Menschen zur richtigen Zeit sprechen ist keine Arbeit, sondern Glück.
Ja nur deine Anekdote ist Blödsinn, weil man nun mal funktionierende Definitionen braucht und wenn man im Kontext von Arbeit anfängt Reichtum als “Gesundheit und eine liebende Familie :)” definiert ist das die Grundlage für die Rechtfertigung von tödlicher Armut, weil Geld als das was ist, die Universal Ressource, zu Obdach und Nahrung, ignoriert wird.
Also klar ist die richtige Definition nicht die einzige, aber falsche Definitionen sind unbrauchbar.
Wo das? Das einzige was du machst ist die Realität verzerren. Du ignorierst das 75% der Milliardäre ihren Reichtum aus Erbschaften erhalten, dass die restlichen 25% ihren Reichtum aus keiner Arbeit sondern Verwaltung erhalten.
Und mal ein Ausschnitt aus dem Artikel den ihr gleichzeitig vehement ablehnen wollt und dennoch regelmäßig aus Verblendung bestätigt; der Reichtumsforscher antwortet auf die Frage was Reiche Menschen antreibt:
Aber ja, es ist ja nur die Wissenschaft und nicht das was ihr wollt. Definitiv kein Zeichen für egozentrische Menschen…
Wenn Herr Druyen davon redet, dass es heute leichter geworden ist, reich zu werden, da man dafür nur noch eine App oder eine Idee braucht, während es früher Ölbarone, Industrielle oder Reeder waren, dann klingt das nicht so, als sei es früher mit reiner Lohnarbeit möglich gewesen. Sondern die flankierenden Punkte, die auch heute gelten, galten schon damals.
Und du? Wenn du die Definition von “reich” auf “kann von seinem Vermögen leben” verengst?
Der Punkt ist: du bist offenbar der Meinung, dass man es nicht in den eigenen Händen hat, sondern passiv dem ausgeliefert ist, was einem das Schicksal ranspült. Der Pirat ist nicht dieser Meinung, und ich würde ihm tendenziell recht geben.
Jo. Das ist hier aber nicht das Thema, sondern inwiefern eigene Anstrengung (=Arbeit) noch zu Reichtum führen kann.
Wieder Stichwort Definitionen einengen. Klos putzen ist Arbeit, ganz klar. Aber Risiken eingehen auch, an sich arbeiten auch, nicht verharren auch.
Das Problem ist, dass du deine subjektive Meinung, und zwar offenbar nur diese, als Realität betrachtest. Schau doch mal über deinen Tellerrand.
War auch noch nie der Fall, super gut gelesen 👍👍
Doch ist es, weil es nämlich zeigt, dass es kaum bis gar nicht möglich ist. Nur weil etwas nicht mit deiner Meinung übereinstimmt heißt das nicht dass es am Thema vorbei führt. 🤗
Ist es nicht. Ich bleibe lieber bei klaren Definitionen, als bei beliebigen Phrasen.
Das Risiko Arbeit sein soll ist auch nur ein Phänomen damit man irgendwelche Faulenzer ihren Raub rechtfertigen können.
Das ist wirklich lustig. Also legit witzig. Wenn du Satire bist, der ist wirklich gut 🤌
Tja. Und doch hat dir hier einer geschrieben, der es ohne Erbe offenbar geschafft hat, eine Menge materiellen Wohlstand anzusammeln. Statt das anzuerkennen, erzählst du lieber, dass daran ja ausschließlich Glück ursächlich ist. Wessen Meinung kollidiert hier mit der Wirklichkeit?
Bist du sicher? :
Wenn das mal keine Phrase ist.
Kürzen wir es ab, denn es ist doch ganz einfach: du lebst dein Leben so, wie du es für richtig hältst. Da ist es vollkommen egal, ob man nun reich ist oder nicht, Hauptsache man ist glücklich und zufrieden. Und wenn zu deiner Wahrheit gehört, dass man die Dinge diesbezüglich nicht beeinflussen kann, oder dass primär andere die Verantwortung für den Kurs des eigenen Lebens tragen, soll mir das letztlich vollkommen recht sein. Was sollen wir darüber streiten? Du machst es so wie du magst, ich mach es so wie ich mag. Hauptsache, man fühlt sich wohl und ist zufrieden in seiner Haut.