Ohne den Artikel gelesen zu haben: Was “reich” ist und was Leute denken, dass reich ist, sind zwei verschiedene paar Dinge. Hier könnt ihr gucken, wo ihr mit eurem Einkommen liegt:
Man, bin ich weit unten haha Trotzdem führe ich ein für mein empfinden gutes Leben. Mal sehen, wann mich das in den Arsch beißt :D
Ja. Durch anderer Leute Arbeit.
Wildes Interview, wenig erkenntnisreich. Er sagt nein - aber, dass man das eigentlich noch nie konnte. Aber gleichzeitig wäre es so leicht wie nie, dank Apps (?).
Jeder kann hier reich werden. Aber nicht alle.
Volker Pispers in einer seiner Kapitalismustiraden
Um auf den Titel einzugehen: Durch anderer Leute Arbeit kann man prima reich werden!
Pauschaler Bullshit. Sag das mal einem Fussballer. Einer Sängerin. Einem Künstler. Einer Influencerin. Einem Youtuber.
Fck, die haben auch ihr halbes Leben dafür gearbeitet, es eventuell zu schaffen. Den Biss haben die wenigsten ihre Idee durchzuziehen.
Und das halbe Leben was sie dafür gegeben haben war komplett irrelevant weil das glück am Ende gerade bei diesen berufen der weit ausschlaggebendere Punkt ist
Das ist es genau, was die meisten Menschen nicht verstehen: Erfolgreiche Menschen warten nicht auf Glück.
Erfolgreiche Menschen suchen das Glück.
Du wirst kein erfolgreicher Singersongwriter, wenn du den ganzen Tag im Bandkeller sitzt. Und hoffst, dass du entdeckt wirst. Es ist umgekehrt, die müssen dem Glück auf der Spur sein und jede Gelegenheit nutzen, um es zu provozieren. Sowas nennt sich im Volksmund „hocharbeiten“. Das Mindestmaß dabei ist allerdings Können, denn das Handwerk muss stimmen.
Aber du hast Recht. Das ist alles ausweglos, deshalb strengt man sich im Leben besser nicht an. Bringt ja alles nichts. Denn wenn, dann muss man ja den ersten Platz haben. Zwei und drei zählen nichts. /s
Also gibst du zu dass Glück der ausschlaggebende Faktor ist?
Wenn du es nicht provoziert bekommst oder findest ist alles andere egal?
Du gehst ja sogar soweit und setzt Glück haben mit Hocharbeiten gleich.
Das ist schon ziemlich delulu.
Nein, das hast du falsch verstanden.
Du kannst Glück haben und du kannst Glück suchen. Dann hast du eben öfters Glück.
ZB. Ich habe einen gut bezahlten Job. Glück gehabt? Ja.
Wie habe ich den bekommen? Nicht durch Daraufwarten. Ich habe das Glück gesucht.
Ich bin mehrfach umgezogen, habe mehrfach studiert (2 Abbrüche), habe mehrfach den Arbeitgeber gewechselt. Das ist mir nicht einfach zugeflogen. Das habe ich erarbeitet/ hochgearbeitet. Und ich habe stets das Glück zugegriffen, das sich mir geboten hat.
Meine Freunde von früher sind in der Stadt geblieben. Haben nach Studiumsabbruch eine Ausbildung gemacht oder nichts. Haben nicht viel an ihrer Situation ändern wollen. Haben weniger Glück gehabt. Und öfters auch nicht zugegriffen.
Anderes Beispiel: Ich habe ein Haus. Das haben wir 2013 gekauft. Da gingen die Preise seit 2 Jahren nur bergauf. Viele dachten, lass warten das geht schon wieder runter. Wir haben ein schönes Haus gesehen (zweite das wir angeschaut haben) und dann sofort zugegriffen. Eine Nacht drüber geschlafen. Glück gehabt?
Ja. Und dieses Glück war möglich, weil ich die Maklerin Sonntags im Stundentakt angerufen habe. Sie war im langen Wochenende und ich der erste, der einen Besuchstermin am Montag hatte. Da haben wir unser Glück provoziert. Ein-zwei Tage später hätten wir kein Glück mehr gehabt. Und im Nach herein war es dann ein doppeltes Glück, weil der Wertzuwachs uns vermögender gemacht hat.
Das meine ich mit Glück suchen. Ich habe einfach öfters glückliche Situationen gehabt, die ich mir erarbeitet habe/ aktiv war. Und ich habe diese dann auch mutig ergriffen. (Viele Leute scheuen einen Arbeitsplatz und Wohnortwechsel)
Ist halt Blödsinn dass du dir das erarbeitet hast, du hast schlicht Glück gehabt mehr nicht.
Du verwechselst survivorship bias mit irgendeiner taktischen Überlegung.
Dass du mehrere Male ein Studium angefangen hast und Arbeitnehmer durchgewechselt ist keinerlei Leistung und auch kein prärequisit für deine derzeitige Situation. Du hast glück gehabt dass dich ein Arbeitnehmer wollte obwohl dein Lebenslauf aus war und du hast Pech gehabt dass du durch mehrere Stellen gehen musstest.
Ich hab meinen Job mit dem ich zufrieden bin vom Jobcenter bekommen. Hab kein Studium und auch nur mäßig viele Arbeitnehmer durchgehen müssen.
Nur weil du irgendwann mal.glück gehabt hast wenn du andauernd auf die schnauze fällst beweist das nicht dass man glück provozieren kann. Es beweist nur dass einige Menschen so Geistesabwesend sind dass sie ihren desaströsen weg glorifizieren und den Zufall den sie ausgesetzt waren eine Bedeutung zumessen wenn es am Ende gut geht.
Das es am Ende aber ausschließlich glück war und sie auch nach 5, 8 oder 14 Jobs und Studigängen immer noch rumpimmeln könnten, wie es anderen erging - dafür fehlt die Empathie, weil “bei mir funktionierte es.”
Genauso beim Haus, du hattest Glück dass du keine Maklerin hattest die das als frech wahrnahm und dich dann auf das Abstellgleis stellte.
Nur weil du es öfters versuchst ändert das gar nichts an Wahrscheinlichkeiten. Es ändert sich nur deine Perspektive auf das was du als ““deine Leistung”” wahrnimmst, offensichtlich.
Ich war mit meinen Jobs auch immer „zufrieden“, so wie du. Ich wollte aber mal eine Gehaltserhöhung. Habe ich nie bekommen. Nur durch einen Jobwechsel.
Ich kenne viele Leute, die Jobs nicht wechseln wegen was-auch-immer-als-Grund-meist-vorgeschoben wird.
Das ist schön, dass du meinst ich würde es als meine Leistung hinstellen. Ich bin die letzten Jahre auf einige Menschen getroffen, die einen ähnlichen Lebensweg hatten wie ich, aber es eben schlechter hatten.
Da habe ich mir selbst die Fragen gestellt, warum ich da bin, wo ich bin. Und es sind die Weichen im Leben, die ich anders abgebogen bin. Und dazu gehörte immer auch Mut für Veränderung und der Wille etwas durchzuziehen.
Den hatte der Eine nicht, der mich immer vollgejammert hat wegen zu viel Arbeit. Gleiches Baujahr, gleicher Jugendort, ähnliches Studium, sehr ähnliche Vita irgendwie. Ich habe ihm relevante Jobpostings der Firma geschickt und Insidertipps, wenn ich die Positionen kannte. Er hat nicht gewechselt. Weil, tja irgendwas war immer.
Oder der andere, der die gleiche Ausbildung hatte wie ich und dann den technischen Fortschritt nicht mitgemacht hat. Warum auch immer. Muss man ständig am Ball bleiben in meiner Ecke. Der hat inzwischen einen Scheissjob. Seit einem Jahrzehnt.
Hötte mit auch passieren können. Ich habe dann immer regelmäßig umgelernt.
Aus deiner Perspektive ist das dann alles nur: Glück gehabt der Eine. Und Pech der Andere.
Und die Menschen haben keinen Einfluss auf ihr Leben. Sehe ich anders. Ich lebe und gestalte mein Leben gerne selbst. Ist anstrengend, das sehen die Leute dann immer nicht. Weil es heisst ja dann: Der hat einfach nur Glück gehabt.
Jeder kann im Lotto gewinnen, man muss nur spielen!! /s
Jeder kann reich sein, aber nicht alle.
Es ist ein großer Club, gewiss, aber wir sind alle nicht drin.
Bist du reich?
Vermögend würde ich es nennen. Reich sind für mich Leute, die nicht mehr arbeiten brauchen und von ihrem Geld leben. Ich muss arbeiten gehen. Aber ich kann mir vieles kaufen ohne über Geld nachdenken zu müssen.
Und bevor die Neiderei losgeht. Ich bin in einer Sozialsiedlung aufgewachsen in einer Arbeiterstadt. Erster Studierter in der Familie. Habe nichts geerbt und mir das mit Fleiß, Mut und Glück aufgebaut.
Warum bist du denn nicht reich?
Warst du zu faul, du Schmarotzer?
Warum bist du missgünstig?
Hast du Angst es selber nicht zu schaffen? Kannst du keine Dinge durchziehen?
Und die SängerInnen und KünstlerInnen sind reich?
Ja, so ungefähr 0,1% aller den genannten Gruppen zugehörigen Personen könnte man als reich betrachten. Großzügig geschätzt.
So wie überall: Manche ja, manche nicht.
Gibt auch Unternehmer mit Millionen und welche mit nem Kiosk.
Was glaubst du, ist der Unterschied zwischen denen, die erfolgreich sind und denen, die es nicht sind?
Glück.
Ein Kiosk zu haben ist nicht erfolgreich? Ist Geld haben für dich wirklich der einzig wichtige Faktor um Erfolg zu messen? Was bringt ein Unternehmer mit Millionen auf dem Konto der Allgemeinheit?
Netter Plottwist.
Ich dachte es geht in diesem Thread um Arbeit und Reichtum.
mein opa hat immer gesagt: “d’ass nach néi ääne’ vum schaffe’ räich ginn.” (es ist noch nie jemand durch arbeit reich geworden)
und ich glaube er hat recht.
Der Artikel lässt sich über die gängigen Wege lesen.
Dann poste doch den einen oder anderen dieser Wege gleich mit.
Der gängige Weg von dem die Sprache ist, wäre wohl Archiv today und das ist wegen der Malware hier verboten.
In solchen Fällen kann man doch auch einfach eine kurze Zusammenfassung schreiben. Einfach nur einen Link posten und auf Bezahlwand oder die malwareverseuchte Leiter verweisen ist halt irgendwie auch nicht zielführend. Teilt man die Artikel nicht, weil man sich eine Diskussion erhofft oder Leute informieren will?
Sorry, halte mich nur an die Regeln. Wer die Seite nicht mag, kann den Post ja ignorieren.
Posts oder Antworten, die einen Archive[.]today (oder eines der Derivate) beinhaltet, werden kommentarlos gelöscht
Siehe Regeln in der Sidebar
Es gibt noch Ghostarchive und Archive.org. wenn das nicht geht, kann man den Artikel eben nicht über die üblichen Wege lesen (wie ich schon vorher auf den gleichen Kommentar antwortete).
Internet Archive hat keine Kopie ohne Bezahlwand und die andere Seite ist hier, warum auch immer, nicht erwünscht.
Wenn Internet Archive und Ghostarchive nicht funktionieren, dann kann man den Artikel eben nicht über die üblichen Wege (außer bezahlen) lesen.
Archive Today und Derivate sind hier unerwünscht, weil darüber DDoS-Attacken gefahren werden.
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Okqy, wenns sein muss drücke ich mich noch deutlicher aus:
Wenn du willst, dass Artikel mit Bezahlwand gelesen wersen, poste einen Link des Internet Archives (archive.org) oder des Ghostarchives. Das absolute Minimum wäre eine inhaltliche Zusammenfassung.
Alles andere wurd nur dazu führen, dass auf Basis des Titels diskutiert wird.
Oder poste erst keine Artikel mit Paywall.
Es steht dir frei diesen Post zu ignorieren, wenn dir die Möglichkeiten nicht gefallen.
Nette Art, mit Kritik umzugehen. “Ignoriers doch einfach.” Sehr erwachsen.
Nächstes mal bekommst du eine Abschrift des Artikels mit persönlicher Widmung per Brief ;)