• A_norny_mousse@piefed.zip
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    2 days ago

    Ohne das Video gesehen zu haben, die Szene in Daumennagel hat auf jeden Fall was mit dem Wiederaufbau nach dem 2. WK zu tun. So einige Städte waren mehr oder weniger vollkommen zerbombt.

    • Wrufieotnak@feddit.org
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      2 days ago

      Ja, aber das Thema Entstuckung macht mich immer noch jedes mal wütend wenn ich drüber nachdenke. Hat oft auch mit dem 2.WK zu tun, aber diese Zerstörung waren wir aber direkt selber und nicht nur indirekt.

      • Hab das Video (auch) noch nicht gesehen aber ja, es wird gerne so viel auf den zweiten Weltkrieg geschoben. Der ist definitiv auch Mitursache aber so viel wurde vollkommen Grundlos in den Jahrzehnten danach zerstört oder abgerissen und durch Bausünden ersetzt.

        Einfach traurig. Noch dazu finde ich, dass leider auch Architeken heutzutage weit weit weg sind von dem Punkt an dem sie mal waren. Die meisten Neubauten heute sind zwar zumindest nicht mehr abgrundtief hässlich aber schön triffts auch nicht.

    • dreamless_day@feddit.orgOP
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      2 days ago

      Dresden wurde mit am heftigsten zerbombt, genauso wie polnische Städte. Die meisten sind heute ganz ansehnlich.

      Vielleicht solltest du das Video mal anschauen

      • WalterLego@lemmy.zip
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        2 days ago

        Köln wurde noch heftiger zerstört. In Dresden und der DDR wurde die Bombardierung durch die US Luftwaffe für Antiamerikanische Propaganda genutzt. Deshalb ist das Thema dort sehr viel präsenter.

        Was die Hässlichkeit der Nachkriegsarchitektur angeht, können wir in Köln aber sehr gut mithalten.

      • Melchior@feddit.org
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        2 days ago

        Die haben so in etwa einen Quadratkilometer wieder aufgebaut. Das ist nett für Touristen, aber gerade Dresden hat wirklich richtig hässliche Ecken, wenn man das Gebiet auch nur kurz verlässt. Wenn man dann weiter geht dann wird es wieder schön, da in Dresden fast nur die Innenstadt zerbombt wurde, dafür aber richtig.

          • Melchior@feddit.org
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            1 day ago

            Dresden hat nach dem Krieg halt diesen einen Quadratkilometer wieder aufgebaut und das sehr schön. Allerdings wurde beim Rest der Innenstadt alles abgetragen und dann mit neuem Stadtplan wieder aufgebaut. Sprich außerhalb des schönen Teils der Innenstadt hat man weite sehr einfach gehaltene Stalinistischen Klassizismus Straßen und sehr viel Platte. Erst nach dem man diesen Gürtel von etwa 2km durch hat wird es wieder schöner, da dort halt nicht Tablua Rasa gemacht wurde.

            Im Gegensatz dazu haben die meisten anderen Städte in Deutschland fast im alten Stadtplan wieder neu gebaut und nur einige Autoschneisen durchgeprügelt. Gebäude die den Krieg überlebt haben, wurden oft auch repariert und erhalten. Deshalb hat man in dem Bereich wo Dresden viel Platte hat oft Gründerzeitviertel mit mehr oder weniger vielen Nachkriegsbauten dazwischen.

            Praktisch ist der große Unterschied nicht die Menge der “alten” Bausubtanz, sondern das Dresden fast alles in einem relativ kleinen Bereich in der Innenstadt hat, während es bei den meisten anderen Städten viel mehr verteilt ist.

      • comrade_twisty@feddit.org
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        2 days ago

        Komm in die Schweiz oder auch nur nach Konstanz, dann siehste wie Deutschland ohne den 2. WK aussehen würde.

        Bausünden haben wir auch, aber weitaus weniger.

      • DdCno1@beehaw.org
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        2 days ago

        Eine von denen steht nur noch, weil ein amerikanischer General dort seine Flitterwochen verbracht hatte und sie deswegen erhalten wollte.