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Das war ja ohnehin der Grund warum die AfD entstand, aus dem Euro und Europa auszusteigen; Ich hoffe, dass selbst die größten Dullis verstehen, dass wir eine Exportnation sind und dieser Schritt uns ökonomisch vernichtet.
Und genau deshalb will die AfD das ja auch. Schließlich geht’s der AfD gut, wenn’s Deutschland schlecht geht. Ganz zu schweigen davon, dass die Leute, die die AfD finanziell unterstützen, genug Ressourcen haben, um deutsche Industrie aufzukaufen, sobald die D-Mark dann fällt und die Firmen verramscht werden.
Ich verstehe ehrlich nicht, warum gerade die Ossis das mitmachen wollen, wenn sie das allesamt durch die Treuhand hautnah miterlebt haben.
Weil einige Ossis die Treuhand als den einzigen Grund ansehen, dass die Wirtschaft im Osten so runter gekommen ist. Was allerdings für diese dann auch bedeutet, dass die Diktatur der DDR Stabilität und ein durchaus gutes Leben erlaubt hat, während die Demokratie das alles mit der Treuhand und co zerstört hat.
Und diese Schlussfolgerung wäre noch nicht einmal völlig falsch…
Das eine Revolution keine Stabilität bringt ist irgendwo logisch. Allerdings haben wir mittlerweile auch genug Zeit gehabt um zu sehen, wie gut es im Osten gelaufen ist. Da muss man halt wirklich erkennen, dass die regionalen Wirtschaftlichen Unterschiede in Deutschland geringer sind, als die in Italien, Spanien, Frankreich oder dem Vereinigten Königreich. Das sind alles Länder die in letzter Zeit keine Mauer mit Schießbefehl einmal queer durchs Land hatten. Man ignoriert dabei ja auch gerne Berlin, was in den letzten Jahren der Start-Up Hub in Deutschland war. Ansonsten ist dort viel sehr ländlich und auch Bundesländer wie Schleswig Holstein haben ähnlich wenige riesige Unternehmen wie die meisten Ostbundesländer.
Deutschland muss sterben, damit wir leben können.
@DmMacniel@feddit.org
‘Das’ will die AfD gar nicht. Die AfD will Europa nicht zerstören sondern in eine Wirtschaftsunion zurückbauen:
https://www.afd.de/grundsatzprogramm/#2
Weil die Ossis den Propagandastaat DDR erlebt haben, ist ihnen suspekt, dass die staatlichen Medien die AfD so wie hier verzerrt darstellen.
Wenn die BRD in der EU liquidiert wird wie die DDR in der BRD dann will man das wahrscheinlich als Ossi nicht noch einmal erleben.
Ossi hier. So ein Schwachsinn.
Die AfD könnte ja ihre merkwürdigen Vorstellungen von Dexit, DM, EWG ganz normal auf dem “Marktplatz der Ideen” anbieten, und gucken, wer für so einen Blödsinn stimmt.
Diese kaputte Europapolitik ist ja aber nur Beilage. Kern der AfD ist ja Menschenverachtung und Demokratieverachtung. Deshalb wird sie gewählt, die Zeit der Pro-DM Partei ist lange vorbei. Die könnten in ihrem Programm fordern, dass alle Bürger sich täglich mit Hundescheiße einreiben müssen und käme auf dieselben Wahlergebnisse.
Weil ihre Wähler sie wählen, weil sie Ausländer vermöbeln wollen und versprechen Merkel aufknüpfen, wenn sie erstmal an der Macht sind.
Die AfD war am Anfang keine ausländerfeindliche Partei. Die Medien haben sie solange so dargestellt bis diese Meinung sich dort etabliert hat, weil andere die Partei gemieden haben.
Die AfD mit ihren Ideen hätte Erfolg. Desswegen wurde sie in die rechte Ecke gestellt.
Das ist gut auf den Punkt gebracht.
Das Problem ist, dass es auch keine Lösung ist, die AfD nicht zu wählen. Die anderen Parteien haben die Probleme bereitet, in denen wir stecken und die AfD ist ihr Werkzeug, um an der Macht zu bleiben.
Entweder muss die Basis in den anderen Parteien aufräumen oder wir brauchen noch eine Partei.
Der Lucke hat doch dann seine Alfa Partei gegründet. Die waren auch dick in “den MeDiEn”, das hat jeder mitbekommen. Alfa war ja dann das Dexit und Pro-DM Programm mit weniger Rassismus. Welche Partei hat sich denn durchgesetzt?
Aus dem Wahlprogramm der AfD 2013
Das steckt doch schon das gesamte Märchen drin. Die Zuwanderung ist “ungeordnet”, geht in “unsere Sozialsysteme” und muss “unterbunden” werden.
Jo, die arme AfD wurde in die rechte Ecke gestellt, is’ klar. Die waren von Anfang an da.
Waren sie nicht. Es gab vereinzelte Interviews. Für mich steht Alpha gerade dafür, dass man die AfD mit der gleichen Behandlung in der Bedeutungslosigkeit hätte belassen können.
Das ist das erste Mal, dass ich es anders rum höre. Kannst du noch ein paar mehr Angaben machen, warum du das so wahrgenommen hast? Ich musste aktiv suchen, um etwas zu erfahren.
Wenn man das mit Ländern wie Kanada mit ihrem Punktesystem vergleicht ist das Argument schon machbar.
Die AfD ist im Ansatz eine legitime rechte Partei. Minimale Sozialsysteme, begrenzter Zuzug und Neoliberalismus kann ein politisches Ziel sein. Das Rechtsextreme geht aber nicht und das ist meiner Meinung nach bewusst gefördert worden. Es gab mal die Pro-DM Partei.
Das wurde gefördert. Die AfD müsste heute nicht so sein. Lucke wurde rausgeworfen, weil diese Kräfte zu stark wurden.
Gib doch mal Alfa und Lucke in die Suchmaschine deines Vertrauens ein, Zeitraum so 2015-2017.
Da kommt einfach alles:
Alleine fast 20 Artikel beim Spiegel, aber auch Stern, Focus, Tagesschau, Deutschlandfunk, Bild, taz, Handelsblatt, Süddeutscha, Tagesspiegel, FAZ, Welt, Deusche Welle, Zeit, sogar SRF, BBC, Tagesanzeiger, NZZ, selbst in Frankreich war das in großen Zeitungen 😅
Und alle haben mehrere Artikel dazu. Jeder und seine Oma haben darüber berichtet. If anything wollten “dIe MeDiEn”, dass lieber Alfa statt die AfD Erfolg hat.
Aber rede dir die arme, missverstande und geschundene AfD ruhig weiter ein, die gar nicht anders konnte, als faschistisch zu werden 😭
In der Tat mehr als ich erwartet habe. Einen Hype erzeugt man mit den Artikeln aber nicht. Namensprobleme und Luckes Rücktritt sind ein grosser Teil. Ebensowenig hilft es, dass jede Zeitung ein paar Artikel dazu hat.
https://search.brave.com/search?q=alfa+lucke+site%3Aspiegel.de&offset=1&spellcheck=0&tf=2015-01-01to2017-12-25
Es ist schon wichtig zu wissen, wer hinter der AfD steht. Natürlich ist die AfD auch für sich gefährlich. Wenn aber die Medien das unterstützen, dann denke ich, dass die Bevölkerung aufgerieben werden soll. Dann hilft es nicht, nur gegen die AfD zu sein, weil das Teil des Plans ist.
Meiner Meinung nach hätte und sollte immer noch statt Protest eine rechte aber nicht rechtsextreme Partei von allen politisch engagierten Menschen aufgebaut werden. Damit würde man den Rechtsextremen in der AfD die Machtbasis nehmen.
Warum taggst du mich? Die AfD ist literarisch mit dem Grundsatz gegründet worden, eine Alternative zum Euro und Europa zu finden; um um das zu ermöglichen sind sie nach wie vor gegen den Euro und Europa. (was auch in deinem zitierten Grundsatz so steht)
Europa muss ja nicht das sein, was die EU vorhat. Die AfD will auch Europa, nur eben als Wirtschaftsunion.
please… damit die AfD die EWG wieder bekommt muss Europa erst zerstört werden.
Nicht zwingend. Wie sie schreiben, man könnte auch die EU umbauen.
Und dafür hat die AfD, wie für alle anderen Probleme die wir in der Gesellschaft aktuell haben, natürlich auch ein Plan? /s
Der Plan der agd für jedes Problem ist: Ausländer raus, Merkel muss weg und “die grüneeeeen!!!”
Da nahezu überall in der EU gerade rechte und / oder nationalistische Kräfte an die Macht kommen bräuchte es dafür vermutlich noch nichtmal einen Plan… das ergibt sich schon von selbst
Da bin ich überfragt. Da es eine zentrale Forderung ist, sollten sie ihn haben.
Die Idioten, die die Arschlochpartei wählen, kapieren das entweder nicht oder finden das OK.
Deutschland ist noch nicht so lange krasser Exporteur und man könnte Maßnahmen unternehmen, den Binnenmarkt zu stärken. Aktuell tut das aber weder die Bundesregierung noch hat die AfD es vor.
Bevor jedoch der Eindruck entsteht, dass es Deutschland wirtschaftlich gut geht, könntest du erläutern, inwiefern der Euroaustritt zu nennenswertem Schaden führen könnte?
Tipp mal “Brexit Folgen für UK” in die Suchmaschine deines Vertrauens ein.
Wenn du als deutscher Produzent etwas in Deutschland verkaufst, bezahlst du die Mehrwertsteuer (natürlich immer weiter gereicht), Umsatzsteuer und sonstige weitere Steuern. Wenn du aber nun im Ausland etwas verkaufst, darfst du auch noch Zollabgaben und Einfuhrsteuern bezahlen. Wenn dazu noch das Ausland nicht die gleiche Währung wie dein Ursprungsland hat, musst du zudem auch noch zu dem aktuellen Tageskurs das Geld wechseln, und dabei kommen auch noch Gebühren und Steuern oben drauf.
Mit dem wegfallen des Euros, müsstest du in JEDEM Land auf dieser Erde diese Zusatzkosten bezahlen und oder an den Kunden weiterreichen (aber warum sollte der Kunde dann bei dir kaufen wenn dieser auch lokal kaufen könnte?)
Also sag mir, wie kann das bei einer exportstarken Region wie Deutschland nicht zu einem nennenswerten Schaden führen?
Als Beispiel kannst du dir ansehen wie es der Wirtschaft in der UK geht, vor und nach Brexit.
Es könnte natürlich besser sein. Vieles läuft schief, keine Frage. Aber warst du mal im Ausland? Uns geht es hier richtig gut.
Ich habe tatsächlich länger im Ausland gelebt und erst vor 3 Jahren wieder nach Deutschland zurück gekehrt. Dass es hier uns richtig gut geht, das bezweifele ich stark. Na ja, es fallen ja keine Bomben und die Leute hungern ja nicht.
Nehmen wir an, Deutschland tritt aus dem Euro aus und holt die D-Mark zurück. Deutschland ist eine Exportnation, die über 50% ihres Exports in EU Länder exportiert. Deutschland geht es nun als Industriestandort nun auch nicht blendend, aber es geht noch. Nehmen wir jetzt also an, wir exportieren aus Deutschland nach Frankreich, während Frankreich noch den Euro hat. Der Euro ist relativ stabil, da mehrere Volkswirtschaften dahinterstehen, während Deutschland mit seiner schwächelnden Wirtschaft allein dasteht. Dadurch wird die D-Mark abgewertet gegenüber dem Euro, weil Deutschland halt allein hinter der D-Mark steht und sich nicht gegenüber anderen Volkswirtschaften so gut behaupten kann.
Das heißt, dass der Euro gegenüber der D-Mark stärker wird, weil die D-Mark schwächelt. Das ist im ersten Moment gut für den Exporter, weil es wahrscheinlicher ist, dass die Exporte genommen werden. Leider leiden die Importe darunter und wir sind bei Weitem nicht autark. Heißt: Wir bezahlen dann mehr D-Mark für Importe und wenn die Arbeitgeber den Arbeitnehmern nicht mehr bezahlen, können die sich weniger Dinge aus dem Ausland leisten - also Computer, Handys, nicht deutsche Autos etc. etc. Selbst deutsche Konsumgüter und auch Lebensmittel werden teurer, da Benzin teurer wird, Dünger wird teurer, Getreide wird teurer, Orangen etc. etc. etc.
Diejenigen, die davon dann profitieren, sind diejenigen, die entweder in Euro oder Dollar oder anderen stärkeren Währungen bezahlen. Die können dann die schwächelnden deutschen Firmen irgendwann aufkaufen.
So verstehe ich zumindest das ganze Problem. Leider habe ich keinen Abschluss in VWL oder BWL und kann es nicht mit Bestimmtheit sagen. Ich lasse mich gerne korrigieren.
Im Gegenteil, der Euro ist für deutsche Verhältnisse unterbewertet.
Wir haben immer noch einen Außenhandelsüberschuss, dh wir exportieren mehr Güter als wir importieren, dafür kommt mehr Geld ins Land als abfließt. Hätten wir eine eigene Währung bräuchte das Ausland diese um unsere Güter zu bezahlen, die Nachfrage erhöht den Wechselkurs, die Währung wertet auf.
Potentiell gut für Importe, schlecht für die Exportindustrie auf die man die letzten 20 Jahre das deutsche Wirtschaftsmodell gebaut hat.
Danke für die Erklärung.
Das macht alles natürlich noch schlimmer.
Ja
Man kann wie China das Geld umgehend wieder im Ausland ausgeben und so den Wechselkurs beliebig niedrig halten.