‘Sie haben die Vorwürfe nicht abgestritten und zugegeben, dass Sie die Flasche Wasser entnommen und getrunken haben’
Wo ich bin jeder macht das.
Meine Interpretation ist: hätte ich die Anschuldigung nicht zugegeben, würde ich keine Abmahnung bekommen haben.
Lehre des Tages? nie ehrlich mit den Vorgesetzen sein und nie deine Mitarbeiter vertrauen.
Ist es schon zu spät, meine Anhörung zu ändern?
gut. Nicht lügen. was denn?
ja, das nicht erlaubte nicht mehr machen, ich meine, für das nächste mal, dass ich über irgendetwas angeschuldigt werde. Wie geht das ohne lügen?
Du hast hier was nicht erlaubtes gemacht und wurdest dafür abgemahnt. Die Moral der Geschichte sollte nicht sein, nächstes Mal besser herauszureden, sondern einfach daraus zu lernen und nichts unerlaubtes mehr zu tun.
broski er hat 1 wasser getrunken.
Also ich finde man kann schon mit Gewohnheitsrecht argumentieren. Wenn alles das machen sieht es ja auch wirklich aus als wäre es gängige Praxis, einzelne abstrafen könnte dann Willkür sein und heilige Maria es geht um Wasser trinken…
Ich kenne die Hintergründe nicht und das ist auch eine ganz andere Diskussion. Ich gehe jetzt hier erstmal davon aus: die Entnahme von Wasser an dieser Stelle ist nicht erlaubt. Vielleicht geht es um Verkaufsgüter, wer weiß, ist aber eh unerheblich, was ich persönlich vom Ausmaß des potentiellen Schadens halte.
Wenn du bei der Tat erwischt wirst, also die Flasche in der Hand hast, keine Chance. Einfach zugeben und sagen, ich werde es nie wieder machen. Besserung versprechen.
Wenn es jemand deinem Chef sagt, weil er es gesehen hat und dein Chef kommt, dann sagst du „das kann ja jeder sagen. Einfach mich beschuldigen, finde ich frech. Der will mich doch nur schlecht reden und sich besser darstellen.“
Du redest drumrum und lenkst ab. Du sagst weder ja noch sagst du nein. Sondern, du zweifelst die Anschuldigung an.
Dann klappt sowas nur noch mit Beweisen von der Tat (Foto, direkt ertappt vom Chef, mehrere Kollegen haben es gesehen)