Guten Morgen allerseits,
ich bin vor kurzem stolzer Besitzer eines RaspberryPi 5 mit 16 GB RAM inkl. einer 500GB SSD geworden und habe bereits einige Projekte am laufen, darunter I2Pd, Nomadnet (Reticulum), Snowflake (Tor), Mumble und PiHole inklusive den rekursiven DNS-Server Unbound.
Ich sehe aber: Der Pi langweilt sich noch und erscheint mir aktuell völlig overpowered für diese Anwendungen.
Was nutzt ihr noch so auf eurem Pi? Bin schon ein Privacy-orientierter Typ und würde vorzugsweise etwas in diese Richtung machen, aber bin auch sehr an anderen Dingen interessiert, die vllt. auch der Allgemeinheit zugutekommen.
Haut mal raus!
~sp3ctre
Ich bastel gerade eine Vogel-Detector, der mit einem Micro das Vogelgezwitscher aufnimmt und den Vogel dann auf einem E-Ink-Display mit Bild und Daten anzeigt.
Ui, das klingt super spannend. Orientierst du dich dabei an einem bestehenden Projekt?
Es gibt von BirdNet den ML Classifier, wo man sein Audio reinwerfen kann. BirdNet gibt es auch als vollfertiges Programm, das mit einem Webserver arbeitet, um die Vogeldaten anzuzeigen und diese ggf. auch an so ein OpenScience-Projekt schickt, die damit das Ökoysystem analysieren. Das volle Projekt würde glaube ich keine Programmierkenntnisse benötigen und kann man einfach installieren. In meiner Abwandlung benutze ich nur den Classifier und der Output auf einem E-Ink ist Marke Eigenbau.
Der Klassiker: ne eigene Nextcloud-Instanz. Ansonsten kann man auch Heimautomatisierung über den Kuchen laufen lassen.
NextCloud habe ich auch schon im Auge! Aber ich habe bisher noch etwas Berührungsängste mit Docker und den sich in die Quere kommenden Ports durch PiHole (Port 80)…
Pihole kannst du die Option mitgeben, den eingebauten Webserver auf nem anderen Port (z.B. 8080) lauschen zu lassen.
Edit: Beim Setup merkt Pihole das selbst, wenn schon ein anderer Webserver auf 80 und 443 lauscht und wechselt automatisch zu 8080 und 8443.
Hab mich tatsächlich gestern nochmal rangemacht und hab den NextCloud-Docker-Container zum Laufen gekriegt! (Muss nun noch schauen, wie/ob ich den MyFritz-DNS für NextCloud eingerichtet kriege…).
Auf jeden Fall einen Schritt weiter! Hab wohl zu kompliziert gedacht. Danke dir! :)
PiHole hat sonst auch ein Docker Image, das vereinfacht in gewisser Weise das Port Handling auch noch einmal
Das scheint auch eine populäre & clevere Lösung des Problems zu sein, aber bei meinem ersten Versuch das so zu lösen hat mich die Intelligenz des Vertrauens dermaßen aufs Glatteis geführt und nun ziehe ich erstmal die primitivere Lösung vor (PiHole-Port umgelegt).
Zukünftig werde ich aber sicherlich etwas tiefer in Docker einsteigen.
Also ich habe aktuell 2 raspberry Pis im Einsatz.
Mein homeserver hosted meine mediathek und soulseek, das ganze via externen USB Festplatteb.
Mein anderer Pi sitzt in nem Amiga 1200 und emuliert ein leistungsstarken Prozessor samt Arbeitsspeicher und Grafikkarte.
Mein anderer Pi sitzt in nem Amiga 1200 und emuliert ein leistungsstarken Prozessor samt Arbeitsspeicher und Grafikkarte.
Wie geht das, und welche Amiga Programme profitieren davon?
Das ganze nennt sich PiStorm. Über den Edge Connector der Trapdoor Erweiterung haben Erweiterungs- und Beschleunigerkarten Zugriff auf sämtliche Ressourcen der Amiga.
Auf dem Pi läuft eine Software namens Emu68 was dann die Signale des Pis vom GPIO header welches an den PiStorm angeschlossen ist verarbeitet als wäre es eine CPU. Neben der emulierten CPU hat Emu68 die Fähigkeit eine RTG Grafikkarte zu emulieren und das generierte Bild über den HDMI Anschluss des Pis auszugeben. USB und Ethernet sowie WLAN sind ebenfalls für die Amiga darüber verfügbar.
Das ganze wird dann über eine breakout Karte aus dem Amiga Gehäuse heraus geführt.
Was davon profitiert?
Nun eigentlich alles. Die Programme werden extrem beschleunigt (Taktfrequenz (von 23 MIPS auf 2200 MIPS) und Speicherzugriff von 2MB auf 2GB), haben Zugriff auf das Netzwerk via einem installierten TCP/IP stack und wenn man einen RTG Grafikkartentreiber (Picasso 96) besitzt kann man via dem HDMI Ausgang hoch aufgelöst Grafiken darstellen. Sei es die Workbench in 1080p oder Grafikintensive Spiele wie Siedler2, Command and Conquer, Warcraft 2, Dungeon Keeper,…
Was nicht groß davon profitiert sind OCS und ECS Programme, aber laden schneller.
Ich bau grade mit einem Kumpel eine Kasse für unseren space, wo man sich mit der Schließkarte per nfc registrieren kann und mit einem barcode scanner ein Produkt scannen kann, wodurch sich dann der creditscore des users verringert.
Pi’s sind cool für kleine Anwendungen, aber alles außer dem 3er sind finde ich viel zu teuer. Da würde ich jedem mittlerweile einen mini pc oder nuc oder so empfehlen, da ist ne ssd drin, hat mehr Leistung und ist zuverlässiger
Hab einen Pi4 mit 2GB RAM damals noch für 27€ gekauft
- Immich ist megagut für Fotos
- Paperless-ngx für Dokumente
- Jellyfin für Videos & Musik
- HomeAssistant, um endlich ein brauchbares SmartHome zu haben
- Changedetection, um Webseiten zu beobachten
Weitere Empfehlungen von mir wären noch https://docs.paperless-ngx.com/ sowie https://github.com/snapcast/snapcast
Paperless finde ich auch spannend aber frage mich wie nützlich es ist die Dokumente zu digitalisieren, wenn man rechtlich ja vieles im Original aufheben muss
Zusätzlich zum bereits gesagten bekommt man ja mittlerweile auch eine gute Menge Dokumente nur noch digitalisiert zB per Mail oder als Download, dafür ist es auch sehr praktisch.






