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Cake day: February 7th, 2025

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  • Unless you trying to friendlify data centers…

    “The factory will produce chips that improve how electricity is converted and managed. Those devices will support AI data centers. They will also help power electricity grids and software-defined vehicles.”

    The term “help” appears after the data centres.

    Besides, how would friendlifying the chips extend to the data centres they’re used for? It still doesn’t justify the data centres. If I help with beating up a grandma, that still doesn’t make beating up the grandma a good thing or make my “help” actually friendly.

    Anyway if water isn’t a tool then how water hammer?

    Take your pick:

    1. “Water isn’t a tool” was said in the specific context of making tea and was not intended to be understood as some universal description
    2. “Water hammer” is a physical effect wherein the water is merely the carrier for the inertia that produces the effect
    3. Nice pedantry


  • …indem wir das Geld an andere CEOs schieben, statt was gegen die Ursachen zu tun? Zum Beispiel, indem Gesundheit Priorität über Profit bekommt, sodass Arbeitende aller Branchen sich eher mal frei nehmen können, um Probleme zu behandeln. Die PKV abschaffen, dass auch die Reichen einen Teil ihres Profits in die KK einzahlen müssen und keine Premiumbehandlung mehr bekommen.

    Parallel mehr Geld für Ärzte, dass sie sich das eingehende Behandeln leisten können, vermutlich verbesserte Akademische Bedingungen (da hab ich aber keine Ahnung), Anerkennung ausländischer Medizinabschlüsse (zumindest teilweise) und Aufenthaltserlaubnis für die Gelegenheit, hier Fuß zu fassen, mit Aussicht auf Staatsbürgerschaft.

    Und dann eben die Gewinne und Spitzengehälter stärker besteuern, um damit Infrastruktur für öffentliche Versorgung zu finanzieren.

    Es gibt bessere Möglichkeiten, dem Raub beizukommen, als die Bedürftigen weiter zu berauben.



  • I had student loans, luckily they only amounted to 4-5 months’ gross income - lucky because scholarships stepped up and I only had to take a loan for one year instead of all six.

    Still more than you should have had (education shouldn’t put you in debt imo), but definitely far less than other people have. Particularly people studying in the last few years. .com is long gone, prices have gone up and the margin between net income and cost of living is slim for many people.

    That’s my whole point: you shouldn’t downplay the impact that being thrown out can have if you’ve got $50k in student loan debt. If you cheated, sure, that’s on you. But if you were falsely accused by a detector that turns up false positives for one or two students per class, on average, that just sucks like an open window in space.



  • Es gibt einen Blogpost von Eine Sammlung von unverminderter Haarspalterei zum Thema ChatGPT, der nebst den (uns vermutlich allen bekannten) Argumenten über den Wert von Aufsätzen und ChatGPTs Beschränkungen hinsichtlich Fachverständnis auch ein Beispiel liefert.

    We can demonstrate this by asking ChatGPT an almost trivially easy research question, like, “What is the relationship between Edward Luttwak’s Grand Strategy of the Roman Empire and Benjamin Isaac’s The Limits of Empire?” And so we did:

    Image: Screenshot of ChatGPT’s response, asserting that the books approach the Roman Empire from different angles, providing a summary for each book, acknowledging that they intersect in some ways, but concluding that they’re ultimately distinct books providing different perspectives.

    If you know nothing about either book, this answer almost sounds useful (it isn’t) (Footnote: the description of The Limits of Empire in particular is poor and mostly misses the book’s core argument […]). Now this is a trivial research task; simply typing ‘the limits of empire review’ into Google and then clicking on the very first non-paywalled result ([a book review]) and reading the first paragraph makes almost immediately clear the correct answer is that Isaac’s book is an intentional and explicit rebuttal of Luttwak’s book […]. A human being who understands the words and what they mean could immediately answer the question, but ChatGPT which doesn’t, cannot

    Studys, die mit KI schreiben, ohne vorher die Fakten selbst zu ermitteln und hinterher das Ergebnis zu prüfen, schießen sich und der Zukunft akademischer Qualität in den Fuß.





  • Ich würde eher “naiv” und “verblendet” sagen. Dumm klingt für mich zu sehr nach Grundeigenschaft, während ich das eher für mangelndes Verständnis und fehlgeleiteten Enthusiasmus halte.

    antwort.zip

    Organisieren ist grundsätzlich schwer.

    Ich hab jüngst erst “Waging a good War” von Thomas E. Ricks gelesen, der das Civil Rights Movement aus der Sichtweise eines Militärhistorikers beleuchtet um die Elemente aufzuzeigen, die dabei einer militärischen Kampagne gleichen (Organisation, Auswahl von Zielen, Planung des “Angriffs”, Training, Logistik, Vorgehen vor Ort, Disziplin…). Das schiere Ausmaß der Vorbereitungen ist der Hammer.

    Dazu kommt menschliche Ungeduld:
    Aus strategischer Sicht ist es wichtig, naheliegende Ziele zu wählen, die sich realistisch erreichen lassen, diese Erfolge dann zu konsolidieren damit sie wiederum einen Grundstein für weitere “Offensiven” darstellen können. Andernfalls riskieren wir, das gewonnene wieder zu verlieren.
    Gleichzeitig ist es unbefriedigend, das Ziel zu klein zu wählen. Ich will nicht nur einzelne Probleme lösen, sondern die ganze Welt verbessern. Ich hab nicht die Zeit oder Geduld, ein Problem nach dem anderen anzugehen.

    Die Priorisierung hier ist das Ergebnis mangelnder Weitsicht. Je länger wir mit Deutschland zubringen, desto mehr leiden die Palästinenser oder sonstige Gruppen, denen ich helfen will. Es fühlt sich egoistisch, nationalistisch an zu sagen “Mein Land ist mir (erstmal) wichtiger” wenn es meinem Land vergleichsweise besser geht.
    Aber alleine kann ich wenig ausrichten. Vor allem, wenn meine eigene Regierung gegen mich arbeitet, hab ich einen deutlichen Nachteil. Da müsste ich zunächst die Regierung ändern. Das wiederum braucht, wie du absolut richtig feststellst, “nun mal den Rückhalt und das Mandat deiner Bevölkerung.”

    Also müsste ich, um den Palästinensern zu helfen, zunächst meinen Landsleuten helfen, denen es vergleichsweise besser geht, damit es ihnen noch besser geht, während es den Palästinensern immer schlechter geht. Dass das nicht schmeckt ist verständlich. Die Welt ist unfair, und es widerstrebt jedem Idealisten, das hinzunehmen. Ich will sie verbessern, verdammt, nicht schulterzuckend akzeptieren, dass sie (teilweise) schlimmer wird.

    Aber die gnadenlose Kalkulation des Krieges, ob militärisch gegen den politischen Willen zur Aggression oder zum Widerstand eines externen Feindes oder zivil gegen den politischen Willen, der das eigene, korrupte System erhält, schert sich wenig um Idealismus. Dieser grausame Pragmatismus stößt mir auch sauer auf, aber verwehren kann ich mich ihm nicht.

    Scharf formuliert ist das Priorisieren ferner Ziele vor diesem Hintergrund ein moralischer Chauvinismus, lieber nichts zu erreichen, als Leuten zu helfen, die es weniger nötig hätten als andere. Alternativ ist es ein Ausdruck verblendeter Arroganz die eigene Macht so zu überschätzen, dass man sich einbildet, man könne andere zwingen, die eigenen Kriege mitzukämpfen.

    Ironischerweise ist der Ansatz, andere für die eigene Sache zu verpflichten, ein typisches Merkmal des Imperialismus. Ich will nicht unterstellen, dass das Absicht sei, wenn es auch einfach kurzsichtige Ignoranz sein kann, aber ungeschickt ist das trotzdem.

    Was wir brauchen ist also die Bereitschaft, Kompromisse zu machen. Grundsätzlich zwischen den eigenen hohen Zielen und den Schranken des realistischen, aber auch im Rahmen des Versuchs, Dinge zu verbessern, ist oft ein gewisses Nachgeben nötig. Harte Kanten kommen selten gut an und provozieren mehr Widerstand.

    Die CRM-Anführer haben wohl teilweise Forderungen gestellt, von denen sie wussten, dass sie zu weit gehen, damit sie bei den Verhandlungen Raum zum Nachgeben haben. Das gibt dem Ergebnis zumindest ein Stück weit den Charakter einer Einigung, statt den aufgezwungener Bedingungen.

    Ich hasse Kompromisse, aber vom Stolz alleine kann ich mir nichts kaufen, wenn die Kosten weiter steigen.



  • Voting does matter to build legitimacy for change (or undermine legitimacy of the corrupt), but it’s not the entire solution.

    It’s an important step to cement the changes, once they have been achieved, by establishing and communicating public support. We shouldn’t underestimate the psychological and social value for the people who work to bring about that change: they need to see and feel that their efforts resonate with others.

    However, I agree that it will not achieve that change on its own. There’s a circular problem, in that the courage to fight for it (whether violently or nonviolently, it is a battle of will and disruption of corrupt systems) is more easily gathered if there is public support, but the extent of that support is hard to see before the fight has started.

    Unless and until enough people are willing to take the leap of faith to lead and participate in organised resistance, voting is the only realistic option for the majority. My faint hope is that the results will signal enough support to get the ball rolling, because honestly, I’m not sure how else to motivate people.