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Ist ein häufig genutzes Argument.
Im ersten Moment auch völlig nachvollziehbar, ich habe jedoch anekdotische Evidenz die mir da Hofffnung macht: Ich bin Mitglied in diversen Vereinen und Gesellschaften. In nahezu allen waren in den letzten Jahren Beitragserhöhungen ein Thema, also an sich etwas negatives für die Mitglieder. Nachdem im Kassenbericht die Situation dargelegt und die Vorstände ihre Argumentation erläutert haben wurden in allen Mitgliederversammlungen an denen ich teilgenommen habe die Beitragserhöhungen mit sehr großer Mehrheit beschlossen, oft sogar einstimmig.
Es ist also durchaus so, dass basisdemokratisch auch unangenehme Entscheidungen getroffen werden können wenn die Entscheidungsgrundlage vernünftig kommuniziert und verstanden wird.
Ist es noch Basisdemokratie, wenn es Vorstände gibt? Ich denke mit Experten ist es möglich, dass die Bevölkerung die richtigen Entscheidungen trifft. Aber auch dann gibt es Probleme, denn wem traut die Bevölkerung, wenn sich Experten widersprechen?