Ich bin bei der IKK-Classic aber finanztip empfiehlt mir 4 andere wie HKK, TK, AudiBKK oder DAK.

Da mein Arbeitgeber immer 50 % der Kosten übernimmt, einschließlich den Zusatzbeitrag, war mir der Gesamtpreis nicht so relevant, da ich ‘nur’ 50 % der Kosten trage, deswegen bin ich bisher bei der IKK geblieben.

Ich weiß nicht, ob meine Denkweise seltsam ist.

Bin ledig, Homöopathie interessiert mich nicht viel, aber reguläre Screenings und Zahnreinigung einmal im Jahr finde ich wichtig. Webpräsenz auch, da ich alle Korrespondenz mit der KK mit dem Browser am PC führe.

Egal, wo ich bin, keine Kasse wird mich von der Zuzahlung bei Medikamenten befreien, oder?

Wechselt ihr die KK einmal pro Jahr? Alle 2 Jahre?

  • Hl. Strohsack (123)@feddit.org
    link
    fedilink
    Deutsch
    arrow-up
    3
    ·
    4 days ago

    Ich bin zuletzt noch vor Corona im Jahr 2019 gewechselt, nachdem ich ein bisschen recherchiert, mir Kriterien ausgedacht und gewichtet habe. Neben dem Beitragssatz habe ich auch die für mich relevanten medizinischen Fachgebiete eingebunden. Irgendwie jedenfalls. Wie genau kann ich leider nicht mehr rekonstruieren.

    Das hat mich letztlich zu einer AOK gebracht. Bis heute habe ich Sympathie für die dezentrale Orgsanisationsform. Verbunden mit der langen Erfahrung formt sich bei mir die Vorstellung, dass ich (neben der GKV-Mitgliedschaft generell) damit minimal mehr solidarisch bin indem dort qualitativ hochwertigere Netzwerke vorhanden und authentische Erfahrungen mit eher lokalen Therapie- und Präventionsmöglichkeiten vorhanden sind auf die ich bei Bedarf zurückgreifen kann. Und sie haben gefühlt noch mehr als andere den Anspruch persönlich vor Ort ansprechbar zu sein, was ich wichtig für alle finde, die Unsicherheiten bzw. Zweifel an der eigenen und/oder fremden Digitalkompetenz (wozu auch App-Zwänge, Datenschutz, elektronische Patientenakte) haben.

    Das macht sie wohlmöglich zur Sparkasse unter den gesetzlichen Krankenkassen, langweilig und überdurchschnittlich teuer, mitunter schwerfälliger, aber scheinbar ausgewogen zwischen zu stark bremsend-konservativ-rückschrittlich und sprunghaft-progressiv-fortschrittlich. Eine insgesamt okaye Basis rede ich mir ein.

    Für einen baldigen Wechsel sehe ich aktuell keinen Bedarf, mir fehlen ehrlicherweise aber auch die Energie und die Nerven mich eingehender zu beschäftigen um mich auf Stand zu bringen und zu “optimieren”. Wer weiß, vielleicht ändert sich das wenn sich beiläufig Einblicke und Perspektiven für mich ergeben.

    Achja: Was hältst du von einem Querverweis auf !gesundheit@feddit.org?