• Melchior@feddit.org
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    3 days ago

    Warum ist das die Konsequenz? Man kann auch einfach die Abschreibungen streichen. Dann gibt es die Steuervorteile halt nicht und gut ist oder man erhöht die Steuer für Vermieter.

    • brainwashed@feddit.org
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      3 days ago

      Weil die Absetzung Möglichkeiten Konsequenz, dessen sind, dass der Vermieter Aufwendungen für seinen Broterwerb hat. Hat jeder Arbeitnehmer oder Selbständige genau so. Das ist die Steuerlogik dahinter.

      Warum daraus folgt, dass das ein Vorteil ist oder warum dann jetzt irgendwelche Steuern für Vermieter erhöht werden sollen, ist mir nicht klar. verstehst du, dass egal wie hoch die Steuern für Vermieter sind in jedem Fall 100 % dieser Steuern am Ende des Tages über die Vermietung reinkommen müssen? denkst du, dass es irgendeine Realität gibt, in der da Steuern erhöht werden und sich das nicht auf die Mieten auswirkt?

      • Melchior@feddit.org
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        3 days ago

        denkst du, dass es irgendeine Realität gibt, in der da Steuern erhöht werden und sich das nicht auf die Mieten auswirkt?

        Natürlich tut es das und ich finde das richtig. Steuern haben eine Lenkwirkung und ich finde es wichtig die Wohneigentumsquote und damit das Medianvermögen zu erhöhen. Außerdem kann man nicht so einfach die Mieten erhöhen.

        • brainwashed@feddit.org
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          3 days ago

          ich finde es wichtig die Wohneigentumsquote und damit das Medianvermögen zu erhöhen

          Auf Länderebene verglichen korrelieren Wohneigentumsquote und Medianvermögen leicht negativ miteinander. Vereinfacht: Je ärmer desto warscheinlicher im Eigenheim.

          Schaue hier https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_wealth_per_adult und https://en.wikipedia.org/wiki/Owner-occupancy

          Wie kommst du darauf, das eine von dem anderen abhängt?

          • Melchior@feddit.org
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            3 days ago

            Weil Deutschland von den vergleichbaren Ländern, sprich ähnlicher BIP pro Kopf, das niedrigste Medianvermögen hat. Gleichzeitig ist die Wohneigentumsquote auch fast die niedrigste. Nur die Schweiz und Österreich sind niedriger. Wobei Österreich auch nur ein leicht höheres Medianvermögen als Deutschland hat. Es ergibt für mich auch einfach Sinn, das Menschen die nicht erben sparen müssen. Das tut man meistens durch ein Eigenheim oder durch eine private Rente.

            • brainwashed@feddit.org
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              3 days ago

              Das mag einfach Sinn ergeben aber ergibt global gesehen keine positive Korrelation. Schon innerhalb der G20 nicht. Und so wie Deutschland in der Vergangenheit getickt hat werden, wenn Eigenheimkauf gefördert wird, so viele Bedingungen dazu gedichtet, dass faktisch niemand diese Förderung bekommt. Also Förderung ja aber nur, wenn mindestens zwei Kinder und ganz wenig jährliches Pro-Kopf-Einkommen und bitte nach übertriebenem Energiestandard und nur mit zertifizierten Handwerksbetrieben etc. PP. Auch bekannt als: Politik möchte behaupten sie fördere Wohneigentum, ohne tatsächlich das Geld dafür locker machen zu wollen.

                • brainwashed@feddit.org
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                  3 days ago

                  Heisst dann ja grob je gleicher das vermögen verteilt, desto weniger Immobilienbesitz. Vermögensgini und Medianvermögen korreliert in den G20 Ländern auch eher negativ, also je gleicher desto ärmer.

                  Der starke Mietmarkt schafft halt ein nichtfinanzielles Asset in Form eines nahezu unkündbaren Wohnrechts unter Marktmiete für einige Mieter. Nur kannste das weder mitnehmen noch verpfänden noch veräußern.

                  • Melchior@feddit.org
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                    3 days ago

                    Heisst dann ja grob je gleicher das vermögen verteilt, desto weniger Immobilienbesitz. Vermögensgini und Medianvermögen korreliert in den G20 Ländern auch eher negativ, also je gleicher desto ärmer.

                    Da gibt es auch Länder wie China und Russland, die ihren Bürgern beim Übergang zum Kapitalismus Wohnungen quasi geschenkt haben. Das haben übrigens die meisten Länder so gemacht, sieht man auch in der EU. Dann sind Immobilien auch gut gegen Inflation, was natürlich in armen Ländern eher ein Problem ist.

                    Der starke Mietmarkt schafft halt ein nichtfinanzielles Asset in Form eines nahezu unkündbaren Wohnrechts unter Marktmiete für einige Mieter. Nur kannste das weder mitnehmen noch verpfänden noch veräußern.

                    In den meisten Ländern kann der Vermieter die Miete recht frei erhöhen. Daher eher nein.