• Melchior@feddit.org
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    3 days ago

    Heisst dann ja grob je gleicher das vermögen verteilt, desto weniger Immobilienbesitz. Vermögensgini und Medianvermögen korreliert in den G20 Ländern auch eher negativ, also je gleicher desto ärmer.

    Da gibt es auch Länder wie China und Russland, die ihren Bürgern beim Übergang zum Kapitalismus Wohnungen quasi geschenkt haben. Das haben übrigens die meisten Länder so gemacht, sieht man auch in der EU. Dann sind Immobilien auch gut gegen Inflation, was natürlich in armen Ländern eher ein Problem ist.

    Der starke Mietmarkt schafft halt ein nichtfinanzielles Asset in Form eines nahezu unkündbaren Wohnrechts unter Marktmiete für einige Mieter. Nur kannste das weder mitnehmen noch verpfänden noch veräußern.

    In den meisten Ländern kann der Vermieter die Miete recht frei erhöhen. Daher eher nein.

    • brainwashed@feddit.org
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      3 days ago

      Ob das von China und Russland gute Policies waren, lasse ich mal dahingestellt. Qualitativ nicht zu vergleichen mit Wohnungen bei den bösen Kapitalisten, weil wie in der DDR zwar billig aber dafür katastrophal und instandgehalten.

      Heute ist die Wohneigentumsquote hoch, weil die Bürger in nicht viel anderes investieren dürfen. Ergebnis ist ne Immobilienblase die langfristig nicht gut für das Vermögen der Leute sein wird.

      Ich meine mit starkem Mietmarkt einen mit vielen Rechte für Mieter. Was in den meisten Märkten ist hat damit wenig zu tun.