Weitere 251 Haushalte seien trotz mehrfacher Kontaktversuche bislang nicht erreicht worden. Das ist eine “der größten Herausforderungen im Projektverlauf”, wie das Sozialamt mitteilt. Hintergrund sei keine Schludrigkeit von Seiten der Antragsteller, erläutert Sachbearbeiter Rach: “Unserer Erfahrung nach reagieren viele der Personen nicht auf Telefonnummern, die sie nicht kennen.” Die Kontaktaufnahme erfolgt nämlich in der Regel über die Energieberatung der Caritas.
Schönes Beispiel dafür, wie soziales Vertrauen verdunstet, wenn man Betrüger ungestört agieren lässt. Wir erleben seit Jahren, dass Betrugsanrufe wirklich auf jede Telefonnummer einprasseln. Anscheinend ungestört von den Telefonanbietern. Im Ergebnis wurden Millionen Leute betrogen, weitere zig Millionen kennen die Storys. Die Medien sind voll mit entsprechenden Geschichten. Und das führt dann dazu, dass Menschen nicht mehr mit ihrer Nummer im Telefonbuch stehen wollen und dass Projekte wie diese hier plötzlich vor gewaltigen Problemen stehen.
Anrufen um eine kostenlose Waschmaschine anzubieten ist halt auch maximal bescheuert. Cold call der praktisch das Stereotyp für Betrug ist. Ich kriege nie Betrugsanrufe und würde wahrscheinlich ran gehen, aber wenn mir jemand von der Caritas eine kostenlose Waschmaschine anbietet dann lege ich garantiert sofort wieder auf.
Bei unbekannten Nummern gehe ich auch nur noch ran, wenn ich grad in der Stimmung bin jemanden kreativ zu beleidigen.
Wobei ich persönlich immer nur von ausländischen Betrugsanrufen betroffen bin und dass dann immer diese Computerstimmen sind. Vielleicht gebe ich meine Handynummmer nicht so häufig an 🤷♂️
Jedenfalls gehe ich ran wenn mich eine unbekannte Nummer aus derselben Stadt oder Umland anruft.
Wenn die Bürokratie nicht mit der Zeit mitgeht. Vielleicht sollten sie per E-Mail Kontakt aufnehmen und beraten, anstelle die Leute einfach ohne Vorwarnung anzurufen. Wer geht denn heute noch bei unerwarteten und unbekannten Anrufern ans Telefon? Das ist doch eh nur Scam.
Um fair zu sein, wahrscheinlich würde man eine eigene Domain für den E-Mail-Verkehr einrichten und wenn ich eine Mail von “beratung@gerätetausch200.de” bekäme, würde ich das auch erstmal als Spam einordnen.
Ich verstehe diese Referenz.
Ich nicht :(
Soweit ich mich erinnere geht das auf die Zeit während Corona zurück, als Studenten eine Einmalzahlung erhalten haben, die über eine maximal unseriöse Domain beantragt werden konnte.
Genau, einmalzahlung200.de war das. Führt jetzt zu einer 404 Seite beim Bundesforschungsministerium.
Edit: Die 200 in der Domain steht für die 200€ die man als Student als Einmalzahlung bekommen hat.
Schade, dass das Projekt nicht an Fahrt aufnimmt. Ich hätte das auch gerne in meiner Stadt.