• kossa@feddit.org
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    9 days ago

    Das habe ich auch mal bei Bekannten erlebt, den Austausch, und dachte direkt “mega schlau, das merke ich mir”.

    Leider spielt meine Älteste da nicht mit. Wenn ich das frage ist immer “nix ist davor passiert”, selbst wenn man es vorher genau gesehen hat 😐

    • Zwuzelmaus@feddit.org
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      9 days ago

      Das würde ich konkretisieren. Nie “was ist passiert” sondern immer “was hast du gesehen / was hast du vorher getan / was hast du danach getan / was hat X danach getan” usf.

      • Mighty@lemmy.world
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        9 days ago

        Ich arbeite mit Kindern. Ich sag denen immer: mich interessiert nicht, wer angefangen hat, sondern wer aufhört. Für Kinder ist es größtenteils nicht ersichtlich wer angefangen hat, weil sie sich nicht so gut in anderen hinein versetzen können (wenn wir von unter 10-jährigen sprechen).

        • A_norny_mousse@piefed.zip
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          8 days ago

          mich interessiert nicht, wer angefangen hat, sondern wer aufhört.

          Danke, das merke ich mir.

          Für Kinder ist es größtenteils nicht ersichtlich wer angefangen hat, weil sie sich nicht so gut in anderen hinein versetzen können (wenn wir von unter 10-jährigen sprechen).

          Oder sie erkennen so zeitliche Abläufe einfach nicht so gut, oder erinnern sich einfach nicht. Zumindest nicht von selbst. Mit einem Erwachsenen zusammen klappt das aber oft ganz gut, finde ich.

          Im übrigen finde ich ein 9-jährige sollte durchaus schon empathiefähig sein.

          • Mighty@lemmy.world
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            7 days ago

            Ja empathisch sind sie. Aber das Problem (auch für Erwachsene) ist oft, dass Kind1 etwas tut, was es selbst als nicht schlimm empfindet, kind2 empfindet es als Angriff und “wehrt sich”. Ergo denken beide dass das andere Kind angefangen hat

        • plyth@feddit.org
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          8 days ago

          Ich sag denen immer: mich interessiert nicht, wer angefangen hat, sondern wer aufhört.

          Oft ist das aber klar, und mit dem Spruch zeigst du dann, dass Gewalt eine Lösung ist. Einmal geht das, aber nicht immer.

          • Mighty@lemmy.world
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            7 days ago

            What? Woran siehst du dass Gewalt eine Lösung ist? Das ist das Gegenteil von dem was ich sage. Ich lege die Aufmerksamkeit auf die friedliche Lösung von Konflikten indem ich die Kinder bestärke, die Konflikte beenden können. “Aufhören” heißt nicht, wer zuletzt schlägt, sondern wer den Konflikt friedlich beendet

            • plyth@feddit.org
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              7 days ago

              Du kennst doch sicher

              Unter der majestätischen Gleichheit des Gesetzes, das Reichen wie Armen verbietet, unter Brücken zu schlafen, auf den Straßen zu betteln und Brot zu stehlen.

              Wenn die Machtverhältnisse ausgeglichen sind, ist alles ok. Ein dominantes Kind könnte aber immer Streit anfangen, und würde nie bestraft oder auch ein schüchternes Kind lernt nicht, sich zu wehren sondern sein Schicksal zu akzeptieren.