Meine Tochter ist jetzt 15 und hat neulich kiffen ausprobiert. Ich kann mir vorstellen, dass sie jetzt öfters mal weiter probiert.
- Wie geht ihr damit um?
- Wo sind bei euch Grenzen?
- Wie viel erlaubt ihr?
- Wie offen geht ihr damit um, ohne es auf eine Stufe wie Limonade zu heben?
Hintergrund: Habe selbst alles ausprobiert und kiffe selten selber noch. Habe in meiner Jugend 4 Freunde an Drogen verloren: 2 in die Klapse (davon einer Selbstmord) und 2 später gestorben wegen „Drogenkarriere“. Alles nicht nur wegen Kiffen. Hatte aber einen beträchtlichen Anteil. Ist halt keine Limonade.
Ich finde es ehrlich gesagt erschreckend, wie hier der Konsum von Cannabis verharmlost wird. Es gibt doch inzwischen Studien, die zeigen, dass Menschen, bei denen sich das Gehirn noch entwickelt, der Konsum von Cannabis (längerfristig) schwerwiegende Änderungen im Gehirn hervorrufen kann. Samt schlechterer Impulskontrolle. Also mit “alles gut, passt schon” ist es mMn nicht getan. Natürlich kann man es verbieten, bringt nur meistens wenig. Ich würde immer wieder auf die Gefahren hinweisen und auf die eigene Entscheidungsfindung hinarbeiten, mit Fakten.
Sehe ich auch. Deshalb die Beispiele aus dem Freundeskreis und der Limovergleich. Da wird sich viel schön
gerauchtgeredet.