Radio | DLF: Intellektuell abgehoben? – Wie der Dlf verständlicher werden kann
Hörerin Kathrin Vogelsang wird es im Dlf oft „zu intellektuell“. Dann schaltet sie ab. Was der Dlf daraus lernen kann, diskutiert sie gemeinsam mit Katharina Hamberger (Politikpodcast) und Martin Krebbers (@mediasres)…
Meine Meinung: Ich muss zustimmen das vieles in Nachrichten und Informationssendungen etwas zu intellektuell und abgehoben, zu verkopft ist. Das ist ein Problem das man nicht nur im Radio hat, sondern z. B. auch in der radikal Linken Bewegung. Da ist eine Große Lücke zwischen dem intellektuell abgehobenen auf der einen Seite und dem Populismus und Bildzeitungsniveau auf der anderen. Und diese Lücke muss wieder gefüllt werden, so gefüllt werden das ‘normale Menschen’ etwas damit anfangen können ohne das man in verfälschende Vereinfachungen und Populismus versinkt.
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Ah, ich kann mich an dieses Format noch erinnern. Eine ganze Sendung einem Hörereinwand zu widmen. Eigentlich keine schlechte Idee aber das Rauschen-zu-Signal-Verhältnis war mir oft zu groß.
Ich hab früher tatsächlich ganz gern mal DLF gehört um nicht in meiner WDR-Bubble zu bleiben. DLF, konservativ (in unpolitischem Sinne) altbacken vernünftig. Das war aber vor langer Zeit.
Zum Thema:
Ich erinnere mich gerne zurück an den Wahlgewinn Der Linken und deren sehr guter SoMe-Werbung. Man kann sich klar links positionieren ohne “intellektuell” zu sein.
Moment mal, denkt OP dass der DLF links ist?
@A_norny_mousse An sich nicht. Der DLF ist allenfalls bürgerlich liberal.
Hihi zu meiner Zeit war er konservativ.
🎶 Das Overton-Fenster zieht nach rechts, zieht nach rechts… 🎶
@A_norny_mousse Wann war ‘Deine Zeit’?
Wahrsch. vor deiner Zeit
@A_norny_mousse schmunzelt. Ich bin Jahrgang '76.
Da hab ich ja richtig geraten. Oops.
Ich habe übrigens weiter oben gesagt dass ich konservativ in nicht politischem Sinne meine.
Die haben noch mit Tonbändern rumgeschnipselt als der Rest der Industrie schon lange auf digital umgestiegen ist. Wenn das man nicht konservativ ist.
Ich mache mir eher Gedanken darüber, wie normalisiert die negative Konnotierung von “intellektuell” inzwischen ist…
Das sehe ich auch so.
Danke. Ich musste beängstigend weit scrollen für diesen Einwand.
Ich glaube nicht. Er macht deutlich, dass das zwei verschiedene Dinge sind, die ein Problem teilen: