Die Anzahl der Rettungseinsätze in Köln am vergangenen Hitze-Wochenende war enorm. Allein am Samstag verzeichnete die Feuerwehr insgesamt mehr als 1.100 Einsätze, üblich sind etwa 500.
In vielen Fällen konnten die Retter für die Patienten nichts mehr tun konnten. Nach vorläufigen Zahlen spricht die Polizei im Zeitraum zwischen Freitag und Sonntag von etwa 120 Toten in Köln. Das seien fast viermal so viele wie an einem gewöhnlichen Wochenende.
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Lechleutner nennt ein eindrückliches Beispiel für einen Notfall, zu dem die Einsatzkräfte am Samstag wegen der anhaltenden Hitze gerufen wurden: Ein Patient sei vom Einkaufen gekommen, habe sich hingesetzt und das Bewusstsein verloren. Die herbeigeeilten Rettungskräfte haben an der Person eine Körpertemperatur von 44 Grad Celsius gemessen. Die Reanimation war nicht erfolgreich, der Patient sei gestorben.
Ich hab bis 2023 in der Großstadt gewohnt, es war da total normal dass die Wohnung nach einem heißen Tag noch bis zum nächsten Morgen 30°C hatte. Auch der ganze Beton der da halt rumsteht braucht lange zum abkühlen. Die Umgebung bleibt heiß. Wenn du keinen aktiven Aufwand machst die Hitze wieder rauszubekommen halte ich 40°C indoor auch für plausibel.