• Pantherina (he)@feddit.org
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    18 days ago

    Sehr interessant, krasse Gegensätze sind ein sehr gutes Beispiel und Kontrast, um die eigene Abhängigkeit aufzudecken.

    Es gibt ein paar so Menschen, die dann lieber

    • Fahrradnavi oder Karten (plus seehr viel rumstehen und gucken)
    • taschenlampe
    • Klapphandy? Entsprechend nur unsicheres Telefonnetz und wohl nur für Notfälle
    • taschenrechner?
    • wörterbuch?
    • medizinbücher, Lexika, Bestimmungsbücher, usw was man alles nützliches zB in Kiwix haben könnte
    • Kamera
    • Musikplayer
    • Audiorekorder
    • USB stick mit Daten wie Passwörtern oder gleich Tails (o.ä.), um die dann an einem beliebigen PC mit hoffentlich Adminrechten oder wenigstens nem entsperrten Boot-Menü benutzen zu können
    • … haben, anstatt ein Smartphone.

    Am Ende ist es halt ein verdammt nützliches Tool, für soo viel. Es ist also schon sinnvoller, freie Androids, Nutzung ohne “social media” und für wirklich nützliche Dinge in den Vordergrund zu rücken, anstatt komplette Abstinenz, die dann halt doch keiner macht oder wenn dann mit extremen Nachteilen.

    ZB hat ein Wechsel auf dumbphones krasse Sicherheitsnachteile für die vernetzten Dinge für die man ein Handy halt verwendet. 4G ist okay sicher aber Telefonie und SMS sind es nicht. Wir haben hier keine Anbieter wie Cape (die dazu extrem teuer sind) und selbst solche Anbieter können nur ih re Seite des Telco-Systems fixen. Ohne Signal/Matrix/SimpleX kommuniziert man nunmal komplett überwachbar und fälschbar.

    Dennoch sind gerade die aufkommenden “Feature Phones” ziemlich interessant. Punkt, Commodore, Sidephone etc. Dennoch allein durch economy of scale weniger sicher und durch den absichtlich limitierten Formfaktor (abgesehen von Micro-SD und Kopfhörerport!) eben weniger für das Geld was man zahlt.

    • HaraldvonBlauzahn@feddit.org
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      18 days ago

      Karten - insbesondere gute - haben, wenn man einmal gelernt hat, sie zu nutzen, erhebliche Vorteile bei der Orientierung. Ein Handydisplay kann man halt nicht auf DIN A2 aufklappen. Und man kann auch Karten in einer Sichthülle an den Lenker klemmen.

      Viele der anderen Dinge braucht man nicht wirklich. Abgesehen vom Taschenlämpchen zum Zelten.

      Insbesondere braucht man keine Security, wenn man Email und Banking nicht am Handy macht.

      Und so in den 2010er Jahren habe ich bei Dunkelheit, Schnee und Eis auf meiner Pendelstrecke 9 Kilometer über Land ein Nokia Dumbphone gerade für Notfälle mitgenommen - Vorteil: Der Akku hält ausgeschaltet Wochen, und so ein Ding würde auch einen Sturz überstehen.

      • Pantherina (he)@feddit.org
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        4 days ago

        Naja… ich hab komplett Deutschland heruntergeladen, in perfekter Auflösung, mit Navigation nach meinen Parametern (auch unsichtbaren wie Oberflächenbeschaffenheit oder Neigung)

        Und ich kann zu den Karten selber via OpenStreetMap beitragen, im Urlaub zB wifi-verfügbarkeit, Trinkwasser etc. Mach das mal bei ner analogen Karte XDDD

        Und der Rest ist auf jeden Fall nicht unnütz??

        Hab übrigens auch nen offline funktionierenden Volltext-Übersetzer mit Texterkennung dabei.

        Klar kann man einige Dinge auch selber lernen, aber nicht wirklich realistisch so gut.

    • HaraldvonBlauzahn@feddit.org
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      18 days ago

      Und was Datenschutz und Privatsphäre angeht: Es gibt mittlerweile neben den klassischen Netbooks kleine Handheld-Computer mit Tastatur und PC-Architektur, auf die ein ganz normales Linux passt, wie diesen oder den Gemini PDA. Mit denen kann man sehr vieles erledigen, was im Alltag so anfällt.

      Und ohne den eingebauten Suchtfaktor der Smartphone-Apps, und den eingebauten Datenabfluss von Facebook, Instagram, Google Mail & Co.

      Gut für Reisen, für einen erholsamen Fahrradurlaub würde ich mich jedoch fragen, ob ich das im Urlaub brauche.