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    23 days ago

    Deutsches Schadensersatzrecht ist aber sehr restriktiv. Da muss man den entstandenen Schaden üblicherweise sehr exakt nachweisen können.

    Also, bspw. würde es nicht reichen, wenn man sagt “mit Abschluss hätte ich eine Ausbildung gemacht und würde seit soundsoviel Jahren mit soundsoviel Lohn arbeiten, statt was ich jetzt tue”. Da müsste man, wäre meine Erwartung, beweisen, dass man bereits eine Ausbildungsplatzzusage hatte, die dann wegen dem fehlenden Abschluss gekündigt wurde.

    Und dann würde vmtl. auch nur die Ausbildungsvergütung herangezogen werden (die u.U. sogar niedriger gewesen wäre, also ggf. gar kein Schaden), und nicht entgangener Lohn nach Ausbildung, weil man ja nur sehr schwer belegen kann, das und zu welchen Konditionen man gearbeitet hätte.