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Ne, das mein ich nicht. Die Fähigkeit zwischen verschiedenen Slangs zu wechseln und ein der Situation angemessenes Vokabular gebrauchen zu können, ist total Wertvoll. Ich meine eher, wenn beispielsweise grundsätzlich intelligente Menschen im Deutsch-LK den „Armen Tor“ als „Tür“ interpretieren. Einfach weil das Wort „Tor“ nicht bekannt ist.
Ja, das ist richtig, weil die Jugend eben diese Wörter nicht mehr lernt, weil sie vermehrt auf Social Media abhängen und nur noch “Slang”-Sprache hören.
Alles auf Social Media zu schieben ist zu einseitig betrachtet. Einerseits werden auch auf Social Media Themen mit “gehobener” Sprache dargestellt. Es sind z.B. Gesundheit, Ernährung, Veganismus und Politik in großer Zahl mit wissenschaftlichen Sprachgebrauch zu finden. Aber auch BookTok u.Ä. führen sprachlich weiter und werden viel von jungen Personen gepostet. Das Problem ist eher das Entstehen von sprachlichen Bubbles und das fehlende Interesse andere Bubbles zu besuchen.
Das selbe Prinzip der Abschottung der Sprache findet auch bei Kindern statt, die ihre Freizeit nur damit verbringen sich mit Freunden zu treffen oder viel mit ihren Teammitgliedern aus Vereinen der gleichen Altersgruppe zu unternehmen, da sie auch da größtenteils mit der Sprache Gleichaltriger in Kontakt kommen. Diese Aktivitäten würde aber niemand als “Auslöser” bezeichnen.
Als anekdotisches Beispiel: In meiner Oberstufenzeit (vor dem heutigen Social Media) musste erklärt werden, dass “er erklärte nüchtern” in Bezug auf die Rede eines Politikers nicht bedeutet, dass er sonst immer betrunken ist.