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Das klingt nach einem PR-Stunt, um Aufmerksamkeit zu erhalten und die Sängerin bekannt zu machen. In der Schweiz bräuchte man für den Dreh in einer Kirche auch eine Genehmigung (oder Bewilligung - wie es dort heißt). Wenn man sich bei etwas in einem anderen Land irrt, dann eher, wenn die Regeln der Heimat übertragen werden und diese anders sind.
Hoffentlich versaut die queere Sängerin nichts für die Leute vor Ort. Auch wenn man der katholischen Kirche kritisch gegenübersteht - oder der Religion - dann ist es trotzdem fragwürdig, ausgerechnet in den Raum vorzudringen, in dem Gläubige ggf ihre Andacht halten. Ganz abgesehen davon, dass es eben auch weniger wie ein künstlerisches Projekt oder ein Protest wirkt, sondern einfach wie gewollte Provokation, um sich bekannt zu machen. Das wurde früher schon gemacht und wenn es erfolgreich ist, wird es wieder passieren.
Hinzu kommt, dass es in einer konservativen Ecke nun die Kirche eines gemäßigten Pfarrers trifft, der sich für Dialog einsetzt und der unter einem sehr konservativen Bischof arbeitet. Ich vermute, dass dies auch der Grund für die oben zitierte Stellungnahme des Vereins ist.