Es ist ein alarmierendes Novum für München. Um die Versorgung mit Trinkwasser angesichts anhaltender Trockenheit und hoher Temperaturen sicherzustellen, verbietet die Stadt mit sofortiger Wirkung die Wassernutzung für bestimmte Zwecke. Untersagt ist demnach generell das Befüllen von privaten Pools und sonstigen Badebecken sowie der Betrieb von Springbrunnen.

  • Toe@feddit.org
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    3 days ago

    Ich würde behaupten, dass der Großteil des privaten Wasserverbrauchs für überlebenswichtige Funktionen verwendet wird.

    Um den Lebenswichtigen Wasserverbrauch geht es auch nicht. Wir sprechen von neues befüllen von Pool/Planschbecken, Autowaschen ohne Anlagen, die das Wasser mehrfach verwenden, Trinkwasser zum bewässert des Rasen.

    Alles “Luxus”-Aspekte. Möglicherweise verbrennt der Rasen. Dieser erholt sich jedoch auch wieder von selbst. Ist es nicht auch eine Art von Solidarität seine unnötigen Wasserverbrauch eine Zeit einzuschränken?

    Die Industrie nutzt das Wasser für Profite.

    Ja, die Industrie erwirtschaftet Profite. Ist jedoch auch für Versorgung und Beschäftigung relevant. Wir haben doch erst die Erfahrungen gemacht, was es bedeutet den Betrieb aufgrund des Aspekt Menschenkontakt und Infektion einstellen zu müssen. (Beschäftigung, Kurzarbait, Versorgung, was ist Systemrelvant, usw). Es ist noch keine Notlage eingetreten. In dieser Zeit zuerst am “Luxus” bzw. verzichtbarem ohne größere nachhaltige negative Auswirkungen zu sparen, ist der angemessen Schritt.

    Ist es nicht schon traurig genug durch einen Erlass auf den sparsamen Umgang mit der Ressouce Wasser aufmerksam machen zu müssen? Nachdem du selbst “Spaß” Argument anführst ist es leider notwendig. (Es werden keine Schwimmbäder geschlossen, die Isarauen gibt es noch und das nahe Umfeld von München ist im Vergleich zu vielen anderen Städten mit sehr vielen Seen gezeichnet.)

    • Ibuthyr@feddit.org
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      3 days ago

      Fair enough. Ich habe das nicht unbedingt aus der Sicht von München gesehen, my bad.

      Dennoch ist es gefährlich, immer alles auf die privatpersonen zu schieben. Keine Ahnung wie es da unten gehandhabt wird, aber hier im Norden wurde uns Kindern immer eingetrichtert, sparsam mit dem Wasser unzugehen. Das mindestens seit den 90ern. Das ist auch absolut richtig so. Aber dann muss man plötzlich auf noch mehr verzichten, was irgendwann zu einer Ermüdung führt. Dann werden Menschen angreifbar durch rechte Propaganda.

      Ich bin aber einer Meinung mit dir, dass man mit Wasser grundsätzlich sparsam umgehen soll. Ich finde nur, dass dur allermeisten das auch sind. Abgesehen von reichen Arschlöchern.