„Diese Bild-Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt, ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Redakteure freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muss so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zulässt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun.“
―Max Goldt
Die Bild-Zeitung. Dieses widerliche Drecksblatt, mit man sogar einen toten Fisch beleidigen kann, indem man ihn darin einwickelt.
-Volker Pispers
Und doch verkauft sie sich wie geschnitten Brot… leider… 🙄🙄🙄
Bäckereien bieten den Schund auch gefühlt immer am. Also kaufen sich die Leute das zu ihrem geschnitten Brot
Das die B*LD so einen Schund macht, kennt man schon
aber das jegliche anderen Medien inklusive ÖR sich daran gehangen haben ist der eigentliche SkandalDirekter Link zur Studie, einschließlich freiem PDF-Download:
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2214629626003038
Abstract für alle, die nicht klicken werden um den ganzen Artikel zu lesen. (Auswahl fett markiertes durch mich)
Abstract
Media has become a decisive force in shaping climate and energy policy, influencing not only which issues gain attention but also how they are framed and contested. This paper examines how BILD, Germany’s largest tabloid, transformed the 2023 reform of the Buildings Energy Act (GEG) into one of the most polarizing political controversies in recent German history. Analyzing a corpus of 333 BILD articles from January 2023 to March 2024, we identify three dominant rhetorical strategies – personalisation, economic alarmism, and ideological framing – epitomised by the term “Heizungshammer”, which appeared over 250 times in BILD alone and spread to more than 1100 articles across the broader press. These narratives produced concrete policy outcomes: the progressive dilution and eventual abandonment of the 65% renewable energy obligation, the cancellation of planned building efficiency standards, and a reversal of Germany’s position in EU negotiations on the Energy Performance of Buildings Directive. The case demonstrates that tabloid framing can migrate directly into legislative outcomes, with measurable consequences for climate governance ambition, highlighting the fragility of climate legislation in an age of digital populism.
Das Problem war in gesamten natürlich schon vorher bekannt, auch wenn die Studie/Analyse mehr Details zum Vorschein bringt. Doch das grundsätzliche Problem geht sie weiterhin nicht an: das Politik und Gesellschaft nichts/viel zu wenig machen um diesen Einfluss zu verhindern. Das lösen wir leider nicht mit mehr Analysen.