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Wiegt ein Unrecht ein anderes auf? Wenn die Frau das Kind nicht aufziehen möchte kann sie es nach der Geburt zur Adoption freigeben. Hier würde ich eher auf bessere psychologische Betreuung und Unterstützung setzen.
Wie ich gerade auch in einer anderen Antwort geschrieben habe sehe ich es so: Nach meiner persönlichen Ansicht ist es weniger unmoralisch einen (möglichen) Tod durch Unterlassung einer Handlung nicht zu verhindern als einen Tod durch eine direkte Handlung herbeizuführen. Wir behandeln unterlassene Hilfeleistung ja auch aus guten Gründen anders als Mord.
Was gibt einem das Recht einem das Recht dem Kind diese Jahre zu verwehren? Und was wenn es innerhalb dieser Zeitspanne medizinische Entwicklungen gibt (Gentherapie, Nanotechnik… such dir was aus) die ein weiteres Überleben sichern?