Die Maut soll für alle Autofahrer gelten - egal ob Belgier oder Ausländer. Die Kosten unterscheiden sich je nach Fahrzeug. Dabei sind Elektroautos mit geplanten 90 Euro im Jahr am günstigsten. Ältere Modelle mit Verbrennungsmotor sollen bis zu 125 Euro kosten. Es soll auch Kurzzeittarife von einem einzelnen Tag bis zu zwei Monaten geben. Von der Regelung ausgenommen sollen unter anderem Motorräder und Reisebusse sein.
Besonderes das mit den Kurzzeittarifen finde ich ne gute Idee - ein Anreiz, das Auto wirklich weniger zu nutzen, und sich von Fall zu Fall zu entscheiden, ob der Bus ins Stadtzentrum nicht günstiger ist.
Ergänzend sollte man auch Anwohnerparken so gestalten, dass Parken nah an der Wohnung für Leute ohne Gehbehinderung teurer wird. Ich bin mir ziemlich sicher, bei 10 Minuten Fussweg (und tolerablen ÖPNV Alternativen) als “Preis” würden viele Autofahrten auch von Wohlhabenden verdampfen. Der Fachmann spricht hier von “Verkehrsverdunstung”.
Ich glaube ja nicht, dass 35€ pro Jahr auch nur einen Menschen zu Eautokauf bringen werden
Ich glaube ja nicht, dass 35€ pro Jahr auch nur einen Menschen zu Eautokauf bringen werden
Das stimmt, der durchschlagende Erfolg der Citymaut in New York bei 9 Dollar pro Tag gibt ja einen Anhaltspunkt für einen sinnvollem Satz.
Die Kurzzeittarife sind normal nicht für die Einheimischen, sondern für Touristen und Durchreisende.
Das hat doch bitte nichts mit Nutzungsverhalten zu tun. Man braucht einfach das Geld. Wenn das heisst, dass dann endlich die Strassen repariert werden, wäre ich schon froh.
Wenn er nur um Geld geht, kann man auch einfach ein Zahl im Steuergesetz drehen.
Die Idee hier ist neben Geld auch positiven Nebeneffekten zu bekommen.
Die Idee hier ist Geld von ausländische Strassennutzer zu bekommen, Belgien ist ein Transitland.
Effektiver wär doch, das Geld in besseren ÖPNV zu stecken. Oder evtl…wie im Frankreich in billig zu leasende Elektroautos für bedürftige Mitbürger.