• kossa@feddit.org
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    3 days ago

    Jo, ist immer geil. Banken und Finanzamt auch Endgegner bei Sterbefällen.

    Meine Oma ist Juni 2024 gestorben, mein Opa dann September 2024, meine Mama April 2026.

    Wir haben noch keinen Erbschaftssteuerbescheid aus den 24er Fällen, die Banken blicken gar nicht mehr durch bei den Sterbefällen und den Erbschaftsverhältnissen, aber machen jetzt erstmal einen auf “wir machen gar nichts mehr, bis nicht die Grundbucheinträge etc. vom letzten Sterbefall erledigt sind etc.pp.”.

    Jo, ist geil, im geerbten Haus von meinen Großeltern ist halt Sanierungsstau und Mieter beschweren sich, zu recht, über kaputte Dinge. Wir können sie aber nicht angehen, weil wir ja mal wieder keinen Zugriff auf das Barvermögen und Mieteinnahmen haben 😅.

    Das ist so lächerlich.

    Nebenschauplatz (zum Themenkomplex “Dinge, die eigentlich einen Standardprozess haben müssten, aber ihn nicht haben”): Bedingt dadurch, das überraschend Platz frei geworden ist, wollen wir mit Kind und Kegel zu meinem Vater ziehen. Jetzt kommt unsere Tochter nächstes Jahr in die Schule. Also wollen wir gerne nächsten Sommer umziehen, damit wir sie nicht sinnlos drei Monate hier in die Schule schicken, um dann umzuziehen.

    Solange wir aber nicht dort gemeldet sind, dürf wir sie nicht in der dortigen Grundschule anmelden 😅. Als ob wir die ersten Menschen sind, wo so etwas relevant ist.

    Der Lifehack, der uns jetzt zugespielt wurde: einfach ein Elternteil jetzt schon mit Kind am neuen Wohnort melden, dann klappt es auch mit der Schulanmeldung. Das können wir, weil es ja Immobile und Addresse schon gibt, was wäre denn jetzt aber, wenn wir erst überhaupt noch eine Butze finden müssten?

    Lange Rede, gar kein Sinn: alles wahllos.

  • leave_it_blank@lemmy.world
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    3 days ago

    Das ist unentschuldbar. In so einer Situation den Hinterbliebenen noch das Leben zusätzlich zu erschweren sollte eine Straftat sein!

    Und das wird mit dem Sparzwang (danke nochmal CDU, CSU und SPD) noch viel schlimmer werden.

    • JensSpahnpasta@feddit.org
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      3 days ago

      In der Tat - und es macht halt auch überhaupt keinen Sinn. Wir hatten den Spaß damals mit den Experten von der Postbank, wo es unglaublich schwierig war, nach einem Todesfall dann das Konto aufzulösen. Das hat erstaunlich viele Vor Ort-Termine gebraucht.

      Todesfälle sind ja ein Standardfall. Bei der Postbank dürften tausende Kunden jedes Jahr sterben und bei der AOK sollten es Zehntausende sein. Erstaunlich, dass das nicht flutscht.