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Da ist er wieder, der typische Reflex: Bei mir nichts ändern. Egal ob von links oder rechts, jung oder alt, privat oder gesetzlich versichert.
Wie es besser geht, sagt und weiß keiner, nur: Man möchte alles so belassen.
Progressive werden bewahrend hier und Konservative werden verändernd dort.
Heute Gesundheitsreform, morgen Verbrenner-Automobilität, morgens Rente, mittags Gaskraftwerke und abends Steuerreform.
Liebe Leute: Einfach mal auch Sachen annehmen und anschauen. Dann stellt man fest, beim E-Auto ist Aufladen gar nicht so ein Thema. Eine Wärmepumpe macht das Haus auch warm. Es gibt keine Blackouts durch PV. Und so weiter und so fort.
(ich habe jetzt ganz bewusst die politischen Winkel vermischt, um mal den Spiegel vorzuhalten)
Sagen dir die Begriffe “Neoliberalismus”, “Austerität” oder “Kulturkampf” etwas? Wie kommst du bitte auf dieses schmale Brett, prüft da etwa ein Nutzername aus?
Sagt dir Abgabenquote von über 50% was?
Sagt dir Whataboutismus was?
Und dann sind das die „Anderen“, die Gegner, richtig? Die Anderen haben immer Unrecht und sind immer die Bösen. Eigene Vorschläge sind immer gut und werden nicht hinterfragt. Weil dann kommt man in Verruf zu den Anderen zu gehören.
Volldampf in Richtung USA mit einer zementierten Spaltung. Obwohl dort ja der lokale Kampf gegen die AI-Datacenter inzwischen die Leute zusammenbringt.
Ich finde es schlimm zu sehen, wie „Progressiv-Linke“ inzwischen die gleiche emotionalisierende Argumentationskiste haben wie die AfD-Stumpfis. Nicht Nachdenken, direkt brüllen. Es scheint dieses Social Media zu sein, was so wahnsinnig die Leute triggert.